2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 173
wobey eS ihm geglückt ist, die Resultate auf wenigeund einfache mathematische Sähe zurück zu bringen.
Lüdike m ) hat eine Vergleichung dieses ittüuschen Thermohygromelers mit dem Haar- und Stein«Hygrometer unter der Dunstglccke angestellt. Eewählte zwey Spiritus > Thermometer mit sehr seinenRöhren, welche mit schwefelsaurer Jndigoauflösunggefüllt, und deren Grade so groß waren, daß jeder inzehn Theile getheilt werden konnte. Die Röhre deseinen war in der Nähe der Kugel hinlänglich krummgebogen, damit dessen Kugel unter die Kugel des an«der» Thermometers gerichtet werden konnte. BeydeThermometer hatte er in sehr vielen Graden mit einemQueckstlberthermometer sowohl, als unter sich selbstverglichen. Die untere Kugel au der krummen Röhrehatte er mit feinem Druckpapier belegt, und das ganzeInstrument war mit einem Fuße versehen, damit esunter die Dunstglocke gestellt werden konnte.
Das hierbey gebrauchte Haarhygrometer hatteden feuchten Punkt im zzH Grad bey 14 Grad Wär»Hie, und der trockene Punkt war ohngefähr — 6.
Der feuchte Punkt des Steinhygrometers fiel inden 46sten Grad, und der trockene in 0. Das Queck«filberthermometer hatte die Reaumürsche Eintherlung.
Das vorzüglichste Resultat seiner Versuche wardieses, daß das Haarhygrometer die höchste Feuchtig«keil der Luft ? Stunden früher, und das Sleinhygro«Meter ungefähr 2 Stunden später als das tesliefchezeigte; indessen schien das Steinhygrometer mit demletzter» viel übereinstimmender zu seyn, als das Haar«Hygrometer.
Endlich
m) Gilbert's Annalen der Physik. D. X. S.no f.