43o V. Von-Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
Scheibe wirke, 2 !4 = 8644608 Mal, und bey derzollen 2 30 = 55Z2s49l2 Mal so stark seyn, als die,womit sie bey der ersten Operation auf die mittlereScheibe wirkt. Hieraus wird es begreiflich, wieun-endlich klein die elektrische Portion seyn müsse, welchebey der ersten Berührung der mittlern Scheibe ausihr fortgeht, und wie die untere Scheibe dieses rechtwohl, ohne alle mitgetheilte Elektricität in die mitt-lere , bewirken kann. Denn lasse er die Scheiben sei»ner Bennetschcn Verdopplet mehrere Tage und Nächtelang von einander gesondert und mit der Erde ver«bunden stehen; so werden stets 24 bis 26 Operationenerfordert, bis sich an dem Elektrometer eine Bewe»gung wahrnehmen läßt, und nur noch 6 bis 8 Operrattonen mehr bis zur Explosion. Daß dir Verdop»pelung so schnell bis zum höchsten Grade steigt, wenndie Elektrometer sich noch so wenig zu divergiren be«quemen, werde hieraus auch begreiflich. Gesetzt mitCa vallo, .diese Verdoppelung beruhe auf einer urrsprünglichen Elektricität der Scheiben, sollte wohl ir-gend ein Versuch möglich seyn, bey welchem eine mit«getheilte Quantität elektrischer Materie so klein undschwach wäre, und sollte es irgend eine elektrischeSubstanz geben, deren Elektricität 8644608 Malschwächer als die wäre, bey welcher das Elektrometernur eben sich zu nähern anfängt? Wohl schwerlich;dann aber werde man imnier mit Sicherheit schließenkönnen, daß die untersuchte Substanz, die nicht frü-here Zeichen der Verdoppelung als ohne alle vor-gängige Mittheilung gibt, gar kein« Elektricität ge,habt habe. War sie elektrisch, so war sie es sicherin einem wohl Hähern Grude als die Scheibe des Ver-dopplers, und mußte daher die Verdoppelung beschleu-nigen. Er glaube daher nicht, waö Cavalio be-haupte.