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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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r. Besondere Physik, g. von d. Elektricität. 577

in demselben entstandenen sehr heißen und elastischenWasserdämpfe würden durch den Druck zusammeuge«hallen; sie zersetzten sich aber, wenn sie den Drucküberwänden oder schnell in Freyheit gesetzt würden,indem sie an der Decke einen Widerstand erlitten. Hin»gegen nach und nach würde sich das freye Wasser mitneuem Wärmestoffe wieder in Dampf verwandeln.Auf eben diese Weise werde bey dem Gewirker eineüberaus große Menge elekirifcher Materie enengt, wel«che an der Luft, als einem Nichtleiter, Widerstandfinde, und sich in einem Moment zerfetze. In diesemAugenblicke aber nehme man einen Blitz wahr, oderdas aus der elektrischen Materie frey werdende Licht.Jedoch setze sich die elektrische Materie weit schnellerals die Wasserdämpfe wieder zusammen. Auch ver»wüthet Lampadtus aus dem Umstände, weil imSommer die meisten elektrischen Erscheinungen undhäufigsten Donnerwetter sich einfinden, daß vorzüglichdie Sonnenstrahlen zur Bildung der elektrischen Ma«terie beytrügen. Es werde nämlich eine große Dien»ge Licht zur Erzeugung der elektrischen Materie ver«wendet, welche wir in der Atmosphäre beständig alspositiv anträfen. Eine andere Wirkung des Sonnen«licht« auf das elektrische Fluidum sey, daß das schongebildete eine größere expansive Kraft erhalte. Daaber nach dieser Theorie in den heißesten Sommerkagendie größte Menge von elektrischem Fluidum erzeugt wer»den müßte, und doch nach de Saussüre vermögeseiner Beobachtungen gerade an diese» Tagen bey trockerner Witterung die geringste Elektricität in der anno»

sphäri»

Wärme der Atmosphäre angestellt im Zahre 1792 nebstder Theorie der Lufkelcktricikäl nach den Grundsätzendes Herrn de Lüc. Berlin 179z. 8.

Fischer'« Gesch. t>. Physik. Vin. v. 0 0