632 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
Was die Politur und den metallischen Glanz be«trifft, so habe er gefunden, daß, wenn zwey Stück«des Bleystreifens, wovon einer auf dem Rücken, derandere an den Schenkeln des auf die beste Weift prä»putirten Frosches angebracht werde, nichts vermögen,»im irgend eine Bewegung oder Zufammenziehung derMuskeln zu erwecken, daß, sagt er, es zur Hervor«bringung dieses Effekts hinreichend sey, das eine vonden Bleystücken oben abzuschaben, so daß erfrischenGlanz erhält, und mit dieser glänzenden und spiegeln«den Oberfläche an seine vorige Stelle zu legen. DasVermögen desselben verliere sich jedoch in längerer oderkürzerer Zeit wieder, so wie das Metall durch Be»rührung mit der tust wieder anlaufe und seinen Glanzverliere. Sind beyde Stücken Bley zu gleichem Glanz«und zu gleicher Glätte gebracht worden, so gelingtder Versuch nicht weiter, oder nicht so gut, als wenndas eine so bleibt wie es ist.
Wenn er endlich all« Sorgfalt anwandte, daßdie beyden metallischen Armaturen, die entweder andie Gliedmaßen des Frosches unmittelbar, oder anLas Wasser, oder au die feuchten Körper, zwischenwelchen sich derselbe befand, angebracht waren, so vielals möglich gleich waren; wenn er an der einen undder andern Stelle Streifen oder Dräthe von Gold oderSilber, die einerley Stärk« hatten, anbrachte: sosahe er bey der Herstellung ihrer Verbindung unter ein«ander entweder durch unmittelbare Berührung, odervermittelst eines andern metallischen Bogens, nie, oderfast nie Convulsionen in dem Frosche entstehen, solebhaft auch das Thier und so frisch es nach derbesten Pcäparationsart war.
Wenn nach diesem Allen Verschiedene behauptenwollten, daß wenigstens in den Fällen, wo zwey gleiche
Metalle