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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 729

lensiäubchen. Einmal glaubte er ein Leuchten an derSäule der Metallplatte selbst zn bemerken.

N i tter'S Entdeckung, aus zwey durch Schwefel«säure getrennten Wasserportionen, aus der einen bloßSauerstoffgas, und aus der andern bloß Wasserstoff«gas zu erhalten, nennt Pfaff eine der wichtigsten inder ganzen Physik und Chemie, denen dadurch einegänzliche Umwandlung bevorstehe. Indessen, meinter, sey nicht zu läugnen, daß Rilter's Art, denVersuch anzustellen, nicht wohl den evidenten Beweisvon der wichtigen Folgerung, die er daraus gezogenhabe, gestalte. Zu dem evidenten Beweise des Satzes,daß das Wasser bald vollkommen in Sauerstoffzas,bald vollkommen in Wasserstoffgas verwandelt werdenkönne, und daß die Verschiedenheit dieser beyden GaS«arten nicht auf der Verschiedenheit ihrer wägbaren Ba-sen, sondern der feinen imponderabeln Stoffe beruhe,würde nämlich erfordert, daß man den Gewichtöver«Lust des Wassers bey Anstellung dieses Versuchs genaubestimmen, und somit seine Uebereinstimmung oderNichtübereinstimmung mit dem erhaltenen Wasser»stoffgaö oder Sauerstoffgas geben könnte. Eine solcheVergleichung scheine der unbequeme Riktersche Appa«rat, der sich der Schwefelsäure zur Trennung der bey-den Wassermassen bediene, nicht zuzulassen. Pfaffhat daher eine andere Vorrichtung erdacht, welchediesen Forderungen entspricht. Sie besteht in einemrunden Gefäße von gut lackirtem Holze, welches aufdrey Füßen ruht. Die Tiefe beträgt gegen 3 Zoll,der Durchmesser eben so viel, übrigens sind die Di-mensionen willkührlich, und sie können größer oderkleiner genommen werden. In der Mitte ist diesesGefäß durch «ine Scheidewand von Holz, 2 Linien

Py 3 dick.