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Die Klippenregion von Iberg (Sihlthal) / von Edmund C. Quereau
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IV. Eugene Jiildimgen.

Nummulitenkalk und Flyscli sind die herrschenden (iesteinsarten. DasAlter des Nummuliteiikalks entspriclit nach Mayer 1 ) genau dem Mitteleociin.Der Flyscli führt ausser Chondritenarten keine Fossilien, ist aber im allge-meinen jedenfalls jünger als der Nummulitenkalk. Er zeichnet sich in unserer(legend ganz besonders durch die reichlichen Einschlüsse von exotischem Ma-terial aus.

1. ISocfui.

Ausser dem bezeichnenden Nummulitenkalk linden sich in untergeordneterVerbreitung Nummnlitenmergel, Nummulitensandstein, nach Kaufmann 2 ) liogant-ähnlich, und Glaukonitsandstein, reich an Fossilien des Mitteleocäns :v ), zuwelchem sich zuweilen ein grau bis hellgrünlicher foraminiferenführender Mergel-schiefer gesellt (Gscliwendstock, Nummulitenbiinke N von Euthal), welcherwahrscheinlich auch hierher zu rechnen ist. Oh dieser Mergel dein Mittel-oder dem Obcreocän angehört, lässt sich zwar nicht mit Sicherheit bestimmen.Für ein obereoeänes Alter spricht aber der Umstand, dass ähnliche, graue,ebenfalls foraniiniferenreiche Mergel am Nordrande der Alpen mehrfach alsdie jüngsten Glieder des Eocäns erkannt sind (Barton-Stufe). Die aus Quarz-körnern bestehenden Nummulitensandsteine lassen kein exotisches Material,ähnlich den Flyschbreecien, erkennen. Der Nummulitenkalk ist zuweilen mehrereMeter mächtig und tritt an verschiedenen Stellen in konkordanter Lagerungauf den 'Wangschichten auf (z. B. am Stockfluh, Fidersberg, Seeblistöckli,llinter-Fuderegg).

Klyscli.

Auf die Nummulitenschicliten folgt der Flyscli (Stockfluh, |vergl.Wang-schichten 11 p. 13], Fidersberg, Seeblistöckli, S O-Abhang des Roggenstocks). Erist zum Teil ein reiner, grauer bis schwarzer Schiefer, welcher eine sehr be-

') Beiträge zur geol. Karte der Schweiz , Lief. XIV, II, B.

-) L. c. XIV, 2, p. 54.

;t ) Von Prof. K. Mayer-Eymar beschrieben, Beitr. z. geol. Karte der Schweiz , XIV, 2, B.