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Die Klippenregion von Iberg (Sihlthal) / von Edmund C. Quereau
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Seite
29
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B. Die Tektonik der normalen Ketten.

Allgemeines über den Hau der Iberger Klippenregion.

Nicht nur bezüglich der Gesteinsbeschattenheit, sondern aueli bezüglich derLagerung stellen die Iberger Klippen in einem auffallenden Gegensatz zu ihrerUmgebung. In dem tiefen Einschnitt des Twingethales und auf den kahlen,fast an die Schneegrenze heranreichenden Höhen im 0 und S desselben erschliesstsich dem Beobachter das Lagerungsverhältnis der Kreide-Eogen-Serie ohne grosseSchwierigkeit. Nur einzelne Punkte bedürfen einer genaueren Untersuchung.Im westlichen Teil des Kartenblattes sind die Aufschlüsse viel weniger günstig.Hier muss jeder Aufschluss der Kreide, welcher unter der weiten Flysch-bedeckung oder unter der Moränendecke sichtbar wird, genau studiert werden,bevor man zu einer klaren Vorstellung der Lagerung gelangt. Ganz rätselhafterscheint auf den ersten Blick, seihst wenn man das Alter der einzelnen Ge-steine genau bestimmt zu haben meint, der Aufbau der Klippen; um so mehr,als im S W unseres Kartcnblattes in der Richtung des allgemeinen Streichensdie Krcide-Eogenketten mit den gleichen Merkmalen der Gesteine und im wesent-lichen mit den gleichen Lagerungsverhältnissen wiedererscheinen. Die Klippenscheinen keine irgendwie merkbare Störung im Bau der Ketten hervorzubringen;es sei denn, dass man ihr Untertauchen im Bereiche der Klippen und ganzuntergeordnete Komplikationen als solche bezeichnen wollte. Bei dieser klar zuTage liegenden Unabhängigkeit des Baues der Klippen von demjenigen dernormalen Kreidc-Eogenketten empfiehlt es sich, die Tektonik beider gesondertzu behandeln und mit der Darstellung der Beschaffenheit der normalen Gehirgs-glieder zu beginnen.

Tektonik der normalen Ketten.

Die Tektonik der normalen Kreide-Eogenkctten ist im allgemeinen einfach.Wir werden besprechen: 1) das Niedertauchen der Ketten sowohl von NO als