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auf der N-W-Ecke des Hügels gegen Wangschicliten abstösst. Vom Farnstöcklian verläuft sie gegen N-ü und nimmt an Grösse allmählich ah (vergl. ProiileTaf. II, Fig. 2—5). Sie schneidet das N-Ende der Wangfluh (hei Punkt 1515)ah, wo im Baclihett senkrecht aufgeschleppte schwarze Mcrgclschichten aufge-schlossen sind, und ist noch einmal zu beobachten im zweitnächsten Bacli-cinschnitt, etwa 150 m. weiter östlich, wo Seewcnmergel von dem auf denWang folgenden Nummulitenkalk (mit Nummuliten) nur durch eine etwa V/ 2 m.milchtigc Lage von Wangschicliten getrennt liegt.
Eine Reihe anderer früher erwähnter kleinerer Sprünge sind an den Ilessis-bolil- und Käserenalpen zu beobachten, ln seltenen Fällen erreichen sie einenBetrag von 8—10 m., bleiben aber gewöhnlich noch hinter dieser Zahl zurück.Am Ilessisbohl sind die zahlreichen, parallel von SSW nach NNO verlaufenden,Absätze besonders schön zu übersehen, wenn am späten Nachmittage die nieder-gehende Sonne an ihren Rändern Schatten wirft oder ein leichter Schneefallihre Konturen hervortreten lässt.
3. Faltenwurf der normalen .Ketten.
Den allgemeinen Verlauf der durch unser Gebiet streichenden Kreidc-Eogen-ketten haben wir bereits geschildert; wir wollen nun den Bau derselben in ihrenEinzelheiten näher verfolgen.
Fassen wir zunächst die zwei, schräg über das Gebiet unserer Karte ver-laufenden Ketten ins Auge. Ein Blick auf das schematische Profil von Eschcr ] )oder die beigelegte Skizze der Westseite des Stillen Waag-(Twingc-)thals zeigtuns, dass wir es weniger mit normalen Falten zu tliun haben, als mit schwachgeneigten Tafelstücken von verschiedener Höhenlage, welche durch steile Flcxurenmiteinander verbunden sind. Die Schichten liegen auf grössere Strecken fasthorizontal und biegen sodann gegen N zu steil, gewöhnlich sogar etwas zurück-gelegt, zur Tiefe, um in ein neues Tafelstück überzugehen. Dieser Vorgangwiederholt sich viermal zwischen Muotathal und Untcr-Iberg (vergl. Taf. IV,Fig. 1; Skizze 6); wo die steil nach N fallenden Kreideschichten unter den Flysch
') Kaufmann, 1. c. XIV, 2, Taf. II, Fig. 4.