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Die Klippenregion von Iberg (Sihlthal) / von Edmund C. Quereau
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Es ist liier vor allem eine Rotaliden- und eine Globigerinen-Art hervorzuheben,von denen icb zunächst eine kurze Beschreibung geben möchte:

Pulvinulina tricarinata, nov. sp. (Taf. V, Fig. 3a- 3d). Das Gehäuseist kalkig, fein-porös, ohne Kanalsystem; auf der Oberseite Hach konvex, auf derUnterseite lässt der wenig übergreifende letzte Umgang einen weiten Nabel frei.Die inneren Kammern sind gerundet, die Kammern der späteren Umgängenehmen mehr und mehr einen eckigen Umriss an, welcher für diese Speciesbesonders charakteristisch ist. Diese letzten Kammern sind im Querschnitt be-trachtet fünfseitig (vgl. Fig. 3«, 3fl!); eine Seite grenzt gegen den vorhergehendenUmgang; vier Seiten sind gegen aussen gewendet und schliessen zwischen sichdrei scharfe Kanten ein (in dem Schnitte: Ecken), welche diese Form sehrscharf kennzeichnen. Die genannten Kanten sind ausgestülpt, so dass sie imSchnitt als hohle Ecken erscheinen und als drei schmale parallele Kämme,am Aussenrande der Schale herumlaufende Keilkanten, gedacht werden müssen. 1 )Bei Jugendexemplaren oder bei nicht quer getroffenen Schnitten erscheinen dieKammern häufig vierseitig (Fig. 36), zuweilen dreiseitig (Fig. 39). Die Kammer-wändc erscheinen gerade oder schwach gebogen. Der Durchmesser der späterenKammern beträgt 0,12 bis 0,18 mm. Der Durchmesser des Gehäuses beträgt0,48 bis 0,55 mm.

In vielen Schnittlagen kann man die Form des Gehäuses natürlich nichterkennen; trotzdem ist die Identität dieser Species an der Grösse und dempolygonalen Umriss der Kammern mit ihren geraden oder nur schwach gebogenenWänden und den charakteristischen scharfen, oft deutlich hohlen Ecken leichtfestzustellen.

Diese im Seewenkalk nur selten und dann nur vereinzelt vorkommende Formtritt in dem fiascrigen Aptychenkalkc überall sehr häufig, nicht selten geradezugesteiusbildend auf; ich fand sie in diesem Kalk vom Liebenstein bei Hinde-lang ; im Dietersbach und Oythal (Algäu); in den Ibcrgcr Klippen; an der

') Das Gestein, in dem die Foraminiferen enthalten sind, erlaubte eine llerauspräpariernngderselben durch Sehlemmen nicht. Man muss daher die Formen aus den Schnitten rekon-struieren. Es fanden sich bei späterem Gesuche an einzelnen Stellen der Koten Fluh und desEnzimattbergs bei Giswyl mergelige Partien, wo das Gestein eine Isolierung der Formen ge-stattet. Es war aber leider zu spät, um das Material hier zu verwerten.

tödm. 0. Quereau, Beiträge/.. geol. Karte der Schweiz .

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