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h) Überblick.
Wir trafen auf der S- und W-Seite wie auf der N- und O-Seite desKoggenstocks überall reichlich entblösste Kreide- und Flyschschichten, welchezusammen eine dache gegen W sich allmählich senkende Kette bilden, aufwelche die Klippe wie aufgesetzt erscheint. Nirgends haben wir Störungenin der Kette gefunden, die auf die Anwesenheit der Klippe zurückzuführenwären. Im Gegenteil scheint die Kreide-Eogenkette ungestört im Streichenund unter Beibehaltung ihres von weit her (Sihlthal) verfolgten charakteristi-schen Baues an der Klippe vorbei und unter derselben durclizusetzen.
2. Unterlage der übrigen Klippen.
Die Unterlage der andern Klippen ist im allgemeinen nicht tiefer auf-geschlossen als bis zum Flysch, welcher eine Verfolgung der Einzelheiten derLagerungsverhältnisse nicht gestattet. Wir können uns daher kurz fassen. Nurim Käswaldtobel (ca. 000 m.) östlich von der Mördergrube treten Seewen -schichten zu Tage, und bei Altenberg an der Fallentlulikette, W des Klein-Schienbergs, tauchen die Kreideschichten (Scewenschichten, Gault) unter demFlysch wieder hervor. Der Flysch, welcher zwischen diesen zwei Punkten allesÄltere verhüllt, ist an mehreren Stellen gut aufgeschlossen und zeigt hie und daBänke von Flyschsandstein und Flyschkonglomerat. Exotische Blöcke (Aptychen-kalk) liegen in der Nähe der Gründelhüttli. Zwischen den Steinhodenhüttenund Punkt 1413 am Käswaldbach, in ungefähr 1440 m. Höhe, habe ich einenkleinen, ca. 15 cm. langen Block exotischen Granits gefunden. Da die Notizenvon Esoher (Vol. V, 18 c. 5, v. e, 1G58) einen 2 Fuss langen und 1 1 / 2 Fussbreiten Granithlock vom Köpfentobel erwähnen, ist es nicht unwahrschein-lich, dass der Flysch hier auch gelegentlich krystallinc exotische Blöcke führt.Der Flysch fällt fast überall gegen Süden ein. Auf der Passhöhe N W vonGruhi fällt der Flysch, teils als grauer Mergelschiefer, teils als macigno-ähnlicher Sandstein ausgebildet, mit ca. 30° nach S ein; in der zweiten westlichenSeitenrunse des Eisentobels in Höhe 1450 in. habe ich Flyschschiefer gefundenmit ca. 20° S-Neigung; hei der Brücke über den Eisentobel steht steil nachS 0 einfallender grauer Flyschschiefer an; dieser ist auch an der Strasse nach der