EUNLEITURG.
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streicht, denselben parallel, Gneisgranit, in vertikale Tafeln abgesondert,und zu beiden Seiten folgt, in fächerförmiger Schichtenstellung, demselbenzufallend, Gneis und Glimmerschiefer, oft mehrfach mit einander ab-wechselnd. So in der Gentralmasse des Montblanc , so am Gotthardt ,zwischen Airolo und Urseren, so, im Durchschnitt der Finsteraarhom-masse , an der Grimsel . Ein King von Sedimentgebirgen umschliesst dieGentralmasse von allen Seiten; bald als mächtiger Wall von Kalk, der demInnern des Rings vertikale Wände zukehrt, bald als gerundete, durchErosion erniedrigte Sandstein- und Schiefergebirge ; und in letzteren vor-züglich haben sich, die durch Joche verbundenen Thäler und Niederungengebildet, welche meist die Bereisung der ganzen Peripherie einer Central-masse so sehr erleichtern. Längs dem Rande des alpinischen Hochgebirgshaben die Steinarten dieser Sedimentgebirge schwächere Umänderungenerlitten, weil sie nur auf einer Seite mit Gentralmassen in Berührungkamen. Sie begleiten den Zug der Hochgebirge , als äussere breitereZonen, und dringen nur da ins Innere derselben ein, wo zwei Central-massen weiter auseinander liegen, wie z. R. die Kalk- und Schiefer-bildungen der westlichen Berneralpen, zwischen der Gemmi und derDent de Morcles ^ ins Wallis hinübersetzen, und daselbst, durch ValFerrex und Oberwallis] sich, auch auf der Mittagseite, um die Central-massen des Montblanc und des Finsteraarhorns herum biegen. Wo aberdie kristallinischen Centralmassen sich enger an einander drängen, wiez -B. auf dem schmalen Raume zwischen der Gotthardt - und Finster-aadionimasse , von Oberwallis über Urseren nach dem VOrder-Rhein ,da gewinnen auch jene Gesteine eine mehr krystallinische Beschaffenheit.Die Mergelschichten werden zu glänzendem Thonschiefer, zu Glimmer-schiefer und Gneisj die Sandsteine gehen über in Quarzite, Galestroge-steine und Gneis, der Kalk wird Dolomit oder Marmor, oder er nimmtGlimmer - und Talkblättchen auf und geht ebenfalls in Gneis über. Mitdem centralen Gneisgranit,, Gneis und Glimmerschiefer stehn aber wieder-um diese epigenirten Gesteine in so enger Verbindung, dass es unmöglichwird, für die ersteren einen von dem der letzteren ganz verschiedenen