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Weisse Blätter.
wie die dort auftretende Querstruktur gerichtet, dannziehen sie sich wie Struktur und Schmutzbänder bogen-förmig aus, werden dadurch regelmässiger in ihrer Rich-tung und Anordnung und zugleich dünner zusammen-gedriickt. Sie entstehen dadurch, dass der Winterschneedie Querspalten der Gletscherbrüche erfüllt und in den-selben am Russe des Bruches zusammengedrückt undeingeklemmt wird, bevor er schmelzen konnte. DieserSchnee vereist dann mehr und mehr. In Gletscherbruch-partien, deren Spalten im Sommer schon zum Verschlussgelangen, entstehen keine weissen Bänder. Seve findetden Jahreszeiten entsprechend als eigentliche Jahrringeauf dem Gletscher unterhalb eines Gletscherbruches Zonenreich an weissen Eisrippen dem Winter und Frühlingentsprechend und Zonen ohne solche, die im Sommerund Herbst an den Fuss des Sturzes gelangt sind. Erzählt am Bergsetgletscher unterhalb seines Bruches 5 solcheJahrgruppen, am Böiumgletscher 10 bis 14. Da dieLänge dieser untern Partie des Böiumgletschers ca. 940 mist, ergibt sich daraus eine mittlere jährliche Bewegungvon ca. 67 m, was mit den direkten Messungen über-einstimmt.
Für die Theorie der Ausbildung der Gletscherkörnerwäre eine exakte Vergleichung des Eises der jungemund altern Bänder untereinander und mit dem umgeben-den Eise von grosser Bedeutung.