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Zerklüftung findet man selir verbreitet am linken Ufer derunteren Kirneck und sonst mannigfach, aber stets nur da, woMinettegänge den Granitit durchsetzen und nur unmittelbaran den Saalbändern dieser, so dass man sich bald daran gewöhnt,von der einen Erscheinung auf die andere zu schliessen. Undein solcher Schluss erweist sich fast ausnahmslos als ein richti-ger. Es ist daher gewiss nicht unberechtigt, in den Minette-gängen auch die Ursache dieser abnormen Art der dünnplattigeuAbsonderung des Granitits zu sehen.
Jene für die grobkörnigen älteren massigen Gesteine socharakteristische Art der mechanischen Verwittrung, die Desag-gregation oder Grussbildung, ist in ganz erstaunlicher Ausdeh-nung bei dem Granitit von Barr -Andlau entwickelt. Zumal amöstlichen Rande des Stocks, bei Truttenhausen, am ForsthausHeywang, wo das Abstossen der das Mönkalb bildenden Sand-steinscholle am Granitit prächtig aufgescldossen ist, im lvirneckthalewo der Hauptoolith sich an den Granitit anlehnt, am Wege vonBarr nach Schloss Andlau und sonst ist das Gestein derart auf-gelockert, dass man es mit Spaten sticht, um den Gruss zurMörtelbereitung und zum Bestreuen von Gartenwegen zu ge-winnen, und dass, wie schon Beaumont beobachtete, die Wagen-räder tiefe Geleise darin einschneiden. Bis zu welcher Tiefediese Desaggregation fortgeschritten ist, das lassen die wohl18—20 Fuss hohen Wände des Hohlweges von Truttenhausennach Niedermünster , die über 30 Fuss hohen Einschnitte imSteinbruch beim Forsthause Heywang besonders gut erkennen.Ebenso zerfallen die an den Halden umherliegenden Granititblöckeunter dem Hammer zu Gruss und erschweren in unangenehmerWeise die Gewinnung von Handstücken. —
In der unmittelbaren Umgebung des Granititstockes vonBarr -Andlau treten in dem denselben umgebenden Schiefer-mantel gangartige Massen granitisclier Gesteine auf, deren un-
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