3 OG
logisch dagegen nähert sich dieser Typus den oben beschrie-benen gangförmigen feinkörnigen Syeniten, weil er neben einemvorwiegenden orthotomen Feldspath ein Bisilicat und nicht einSingulosilicat enthält und bildet so gewissermaassen ein Binde-glied zwischen diesen beiden Gruppen. Fanden wir unter dengeologisch immerhin mit dem Namen „Minetten“ auch ferner-hin zusammenzufassenden Gesteinen solche, welche im petrographi-schen Systeme zu den Glimmersyeniten, und solche, welche zuden echten Syeniten gehörten, so haben wir in den zuletzt be-sprochenen Ganggesteinen einen gangförmigen Repräsentantendes dritten Typus der körnigen, quarzfreien Orthoklasgesteinepaläolithisclicn Alters, der Augitsyenite.
Das Vorkommen vom Sanelberge im Kirneckthale, welchesein specifisches Gewicht von 2.757 besitzt, wurde von Herrn Dr.Ungek einer quantitativen Analyse unterworfen, deren Resultateich unter XXX mittheile; ich berechnete daraus die unter XXX aangegebene moleculare Zusammensetzung:
XXX.
xxx a .
Si0 2 .
45.071 —
149.09
A1A.
18 . 12 s —
35.31
Fe 2 0 3 .
7.087 —
8.84
FeO.
4.970 —
13.77
M 11 O.
Spuren —
CaO.
6 . 935 —
24.77
MgO.
7.23S -
36.19
KjO.
Spuren—
Na 2 0.
2.835-
9.15
H s O.
3.027-
40.30
C0 8 .
4.014 —
1 8.37
r,o 5 .
0.612 —
0.8G
100.517—336.05