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In der Analyse XLIII wurden die Oxydationsstufen desEisens nicht getrennt. Man erkennt sofort aus beiden Analysen,dass Feldspath und Quarz bei weitem die Hauptgemengtheiledes Gesteins sind. Die geringen Mengen des Glimmers ergebensich aus dem kleinen Gehalte an MgO und FeO. Der Kalkge-halt zwingt fast zu der Annahme, dass ein nicht in Zwillingenausgebildeter Kalknatronfeklspath vorhanden ist; aber auch indiesem Falle müssen die Orthoklase sehr natronreich sein. DasVerhältniss der Monoxydbaspn (mit Hinzurechnung des Wassers)zu den Sesquioxyden ist in XLIII = 37.34 : 27.9?, in XLIV= 30.85 : 25,57. Wenn nun auch ein Theil des Wassers alsEisenoxydhydrat, ein anderer in den Einschlüssen vorhanden ist,so wird doch gewiss ein dritter Theil dem Glimmer zuzuschrei-ben sein und dieser muss also thonerdearm sein. Ohne dasWasser würde dieselbe Proportion der Monoxyd- und Sesqui-oxyd-Molecule = 27.»« : 27.97 resp. = 26.4i : 25.57 werden, d. h.wie im Feldspajthe = 1:1.
Steigt man dann der Granophyrdecke folgend an demlinken Gehänge des Kirneckthaies etwa auf einem der zur Ab-fuhr des Holzes angelegten Schlittwege hinab, denen man indieser aufschlussarmen Waldgegend manchen Einblick in dietektonischen Verhältnisse der Gesteine verdankt, dann nimmtder Granophyr immer mehr den Habitus eines porphyrischenGesteins an. Anstatt der feinkörnigen Grundmasse begegnet dasAuge einer unauflösbar dichten; auch die Einsprenglinge werdenstellenweise bedeutend kleiner und spärlicher, die Farbe desGesteins geht mehr in das Braune über. Das Gefüge ist auchhier noch bald compact, bald feindrusig, und in letzterem Fallebegegnet man denselben Mineralien in den Hohlräumen. —Mikroskopisch vollzieht sich die Aenderung des Gesteines z. Th.in einer analogen Weise durch Abnahme des Kornes, währendman gleichzeitig in den pseudosphärolithischen Quarz-Feldspath-
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