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ob feiner diese Zuleitung auch einen genügenden Ersatz für das anderweitigzu verwendende Quellwasser darzubieten vermöge; und endlich
ob damit eine vollgültige Lösung der Wasserrechts-Frage wirklich erreicht sei.
Die Möglichkeit, das Wasser des Pithen-Flusses in das obere Ende des Fischa- Gefalle vom Pithen-
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Dagnitz-Thales zu leiten, lässt sich, selbst ohne Bezugnahme auf das zu diesem Zwecke Flusse _ zur Fischa -neuerdings ausgearbeitete Längen-Profil, durch officielle Daten leicht nachweisen. Dagmtz Quelle.
Nach dem vom k. k. Wien -Neustädter Bezirks-Bauamte angefertigten Projecteliegt nämlich der Pithen-Fluss unterhalb der Erlaclier Spinnfabrik um mindestens 50 Fusshöher als das obere Ende des Neustädter Schiffahrts - Canals. Die Quelle der Fischa-Dagnitz hingegen entspringt, dem Nivellement des hiesigen Stadtbau - Amtes zufolge,etwa 100 Fuss unter jenem Niveau des Neustädter Canales.
Es besteht also von dem Pithen-Flusse unterhalb der Erlacher Spinnfabrik biszu dem Ursprünge der Fischa-Dagnitz auf etwa 11.000 Klftr. Länge ein Gefälle vonmindestens 150 Fuss, was nicht nur die Zuleitung des Pithen-Wassers leichtermöglicht, sondern überdies noch die Errichtung von 8 bis 10 neuen Werken ge-stattet , deren Ueberlassung an die Privat-Industrie einen nicht unbeträchtlichen Erlösin Aussicht stellt.
Technische Schwierigkeiten stehen der Zuführung des Pithen-Flusses in das Fischa-Dagnitz-Thal ebenfalls nicht entgegen.
Auch in dieser Beziehung liegen, ausser dem Special - Längenprofil auf derRichtung, welche der Uebersichtsplan Anlage Nr. II in blauer Linie andeutet, ander-weitige allbekannte Belege zur Genüge vor.
Das bereits in Detail ausgearbeitete Project zur Leitung des Pithen-Flusses bisan den Wien -Neustädter Canal liefert für die ersten 7000 Klft. — ferner die bestehendeAusführung eben dieses Canales, welcher sich nicht weit von der Fischa-Dagnitz vor-überzieht, für die letzten 4000 Klft. den vollständigen Beweis, dass die Zuführungdes verfügbaren Wassers vom Pithen-Flusse in das obere Ende des Fischa-Dagnitz -Thales nicht nur ausführbar sei, sondern dass auch bei derselben keine nennenswerthenTerrainschwierigkeiten zu überwinden kommen.
Ausführbarkeit derPitlien-Zuleitung.
Die Kosten dieser Zuleitung berechnen sich demgemäss wie folgt: Kosten der Pithen-
Für den ersten Theil der Zuleitung auf 7000 Klft. Länge, incl.
Grundeinlösung etc., nach dem detaillirten Voranschläge des k. k. Neu-städter Bezirks-Bauamtes höchstens auf.
Für die übrige .kürzere Strecke von etwa 4000 Klft., welche jedocheine Kreuzung des Wien-Neustädter Canales und des Leitha -Flusses
enthält, zur reichlichen Deckung aller Eventualitäten auf.
Die Totalkosten der Zuleitung belaufen sich also auf höchstens 430.000 fl.
Dies der Gesammtbetrag der Kosten, mittelst welcher die Stadtdas Wass errecht der ganzen Fischa -D agnitz-Quell e vollständig abzu-
Zuleitung.
120.000 fl.
310.000 „