Wegfall der Unter-haltungskosten.
Nachweis bezüglichdes genügendenWasserquantums.
Verfügbare Wasser-menge des Pithen-Flusses.
Wassermenge derFischa-Dagnitz-Quelle.
Reichlicher Ersatzfür das Quellwasser.
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lösen im Stande sein wild, während bisher die Expropriation eines Dri tt-theiles jenes Wassers auf mindestens vier Millionen Gulden, also aufdas Zehnfache der obgenannten Summe berechnet worden ist.
Fortdauernde Unterhaltungskosten wird dieser Zuleitungs-Canal nicht erfordern.
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Die künftigen Besitzer der neuanzulegenden Werke haben die Instandhaltung desselbenzu übernehmen, und die pünktliche Ausführung dieser Verpflichtung trifft ohnedies mitihrem eigenen Interesse zusammen.
Es kommt ferner die Frage zu erörtern, ob das zugeführte Pitben-Wasser auchwirklich den Werkbesitzern an der Fischa - Dagnitz einen genügenden Ersatz für dasanderweitig zu verwendende Quellwasser darzubieten vermöge.
Dabei muss zur Vermeidung von Missverständnissen vor Allem hervorgehobenwerden, dass lediglich dasjenige Wasser, welches die Fischa-Dagnitz in der Näheihres Ursprunges führt, zur Versorgung der Stadt nutzbar gemacht werden soll.
Die bei Weitem grösseren Zuflüsse, welche die Fischa-Dagnitz in ihrem weiterenLaufe aus zahlreichen kleinen Quellen aufnimmt, werden ihr jedoch nach wie vor un-gestört verbleiben.
Nach den Erhebungen des k. k. Wien -Neustädter Bezirks-Bauamtes*) führtder Pitlien-Fluss unterhalb der Erlacher Spinnfabrik schon bei gewöhnlichem Standeeine Wassermenge von 81 Cubikfuss pr. Secunde ab.
Hiervon gebührt jedoch, den bestehenden liechten zufolge, zeitweilig ein Theil-betrag von 28 Cubikfuss pr. Secunde den Gemeinden von Katzelsdorf etc. zur Wiesen-bewässerung, und auch das Project für diese Theilung liegt bereits bei dem vorge-nannten k. lc. Bezirks - Bauamte vollständig ausgearbeitet vor.
Es bleibt also in Uebereinstimmung mit officiellen Daten ein Quantum von53 Cubikfuss pr. Secunde, über welches frei verfügt werden kann. Um keinenfallsfehl zu gehen, soll jedoch nur auf 40 bis 50 Cubikfuss pr. Secunde gerechnet werden,was einer Wassermenge von 2 bis 2’/ 2 Mill. Eimern täglich entspricht.
Die Fischa-Dagnitz führt aber, der Denkschrift des Stadtbau-Amtes zufolge,in der Nähe der Quelle nur 30 Cubikfuss pr. Secunde oder 1 '/ 2 Millionen Eimerper Tag.
Durch die Zuleitung des Pitlien-Flusses wird demnach den Werken an derFischa-Dagnitz täglich ein Quantum von 2 bis 2 ‘/ 2 Millionen Eimer neu zugeführtwerden, zum Ersätze für die anderweitig zu verwendenden 1’/ 2 Millionen Eimer Quell -wasser. Die Werke erlangen den wesentlichen Vortheil, dass sie künf-tighin beträchtlich mehr Wasser empfangen sollen, als ihnen bishervon der Quelle zu geführt worden ist.
*) Alle diese Daten sind der Denkschrift des Stadt-Bauamtes, Seite 22, entnommen.