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mergel zu dem liegenden Diluvialsande bildet eine etwa 0,so mmächtige Schicht, welche aus sehr sandigem, feinem, etwasglimmerhaltigem Sandmergel besteht. Dieselbe zeigt eine grau-gelbe Farbe und ist fossilleer.
V. Schliesslich folgt der Diluvialsand, ein feiner, grauer,etwas gelblicher Sand, mit vielen hellen Glimmerschüppchen,ganz vom Aussehen der anderen rheinischen Diluvialsande undsehr ähnlich dem jetzigen Rheinsande bei Kehl . Er besteht derHauptmasse nach aus eckigen, wenig gerundeten, hellen Quarz-körnchen und enthält — wie überhaupt alle diluvialen undalluvialen Sande des Unter-Elsass — einen merklichen Kalk-gehalt, der ein kurzes und heftiges Aufbrausen beim Befeuchtenmit Salzsäure bewirkt 1 . Er ist deutlich geschichtet und zeigtoft sehr schöne discordante Parallelstruktur. In dem Diluvial-sande finden sich reihenweise eingelagert kleine, meist 2 — 3 cmmessende, ellipsoidische, concentrisch-schalige Thoneisenconcre-tionen mit dunkler Brauneisenkruste. Ferner sind in den Sandeingeschaltet ganz schmale Schichten von etwas gröberem Kornmit grösseren Quarzstückchen. Diese Zwischenschichten, welcheperiodischen Hochwasserfluthen ihre Entstehung verdanken mögen,sind bei Hangenbieten namentlich die Lagerstätte von zahl-reichen gebleichten und zerreiblichen Schneckenschälchen. DieHauptmasse des Sandes ist ein fluviatiler (nicht lacustriner)Absatz des diluvialen Rheinstromes, und nur einige der gröberenSchichten, namentlich wo sie reich aii Porphyrbruchstückchensind, zeigen an, dass auch die diluviale Breusch, die wohl hier
1. Die gröberen, weissen Sande von Riedselz etc. im Cnter-Elsass, die ichzum Dinotheriensand (Ob. Mioc.) ziehen möchte, weichen eben durch gröberes Kornund durch den Mangel an Kalkgehalt wesentlich von den Diluvialsanden ab. Cf. Abh.z. geol. Spezk. v. Elsass -Loth. Bd. II. Heft III. pg. 320.
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