entwickelt ist, dürfte wohl bei der vollständigen Ueberein-stimmung von Niemanden bezweifelt werden. Der Lingols-heimer Fundpunkt ist in sofern von Wichtigkeit, als er Säuge-tliierreste geliefert bat, die bisher mit Sicherheit noch nichthei Hangenbieten nachgewiesen worden sind 1 .
Schumacher (1. c. p. 9) führt folgendes an:
Elephas primigenius Blumenb.
Equus fossilis aut. = Eq. caballus L.
Eos?
Meies taxus Schrb.
Hinzu kommt noch Cervus tarandus L., das Kenthier, vonwelcher Art Geweihstücke in der Strassburger Sammlungliegen, die im Jahre 1869 bei Lingolsheim im rothen Sandeunter dem Löss gesammelt wurden. Ferner fand ich in derStrassburger Sammlung mit dem obigen Stück zusammeneinen Backenzahn von Ursus spelaeus Rosenh., an welchemeine Concretion von rotliem Vogesensande haftet, und derwahrscheinlich ebenfalls von Lingolsheim stammt. Ein sehrinteressanter Fund wurde beim Bau der Breuschtlialbahn ineiner dem Buntsandstein der Dreispitz angelagerten Sand-masse hei Hermolsheim nahe Mut zig gemacht, welche vonder gleichen Beschaffenheit wie der Hangenbietener undLingolsheimer Sand ist, und in grosser Menge Knochenresteenthielt. Diese Knochen werden in der geologischen Landes-sammlung aufbewahrt, und Herr Professor Benecke hat inseinem Abriss der Geologie von Elsass-Lothringen 1878 (pag. 89)schon eine kurze Mittheilung darüber gegeben. Da diese knochen-führende Bildung wahrscheinlich ungefähr von gleichem Alter