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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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ist, wie die hier besprochenen rothen regenerirten Vogesensandeoder Breuschsande, welche gar nicht sehr w r eit davon entferntsind, so glaube ich hier die mir bis jetzt daraus bekanntenArten anführen zu müssen:

Elephas primigenius Blumenb.

Ehinoceros sp.

Equus caballus L. Weitaus am häufigsten.

Eos primigenius Boj.

Certus tarandus L.

Hyacna spelaea Goldf.

Das Vorkommen des Renthieres und des Mammuths beiLingolsheim und Hermolsheim sowie des Murmelthieres beiSulz-Bad deuten auf ein kaltes Klima hin, eine Annahme, dieauch in der Schneckenfauna ihre Bestätigung findet. Valloniatenuilabris findet sich lebend im höchsten Norden Russlands etc.;Petasia bidens, Clausilia pumila sind beides mehr nördlicheund östliche Arten; die Varietäten des L. palustris erinnernan nordische Formen; Planorbis riparius ist, obwohl noch beiuns stellenweise heimisch, eine Art, die vorwiegend in nordischenLändern (Schweden ) gedeiht; Valvata macrostoma und naticinasind auch vorwiegend nördliche Arten.

Schümacheb, (1. c.) hat die beiden Abtheilungen dieserzweiten Gruppe schärfer getrennt, indem er die obere —■ denSandlöss zusammen mit dem echten Löss — in das obere, denSand von Lingolsheim hingegen in das untere Diluvium stellte.Sowohl geologische Gründe (d. h. die häufige Wechsellagerung desrothen Sandes mit Sandlöss etc.), als namentlich auch palaeon-tologische Gründe, welche es mir unbedingt nicht erlauben, denSandlöss (in Anbetracht seiner von der jetzigen recht ab-weichenden Fauna) in das obere Diluvium zu stellen, hindernmich daran, die Ansicht meines verehrten Collegen hier zu ac-ceptiren. Ich schlage daher eine kleine und im Ganzen ziem-