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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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lieh unwesentliche Modification vor, nämlich die Unterbringungdes Sandlöss und Breuschsandes im mittleren Diluvium oderMittelpleistocän. Dann stände auch der Sandlöss auf demgleichen Niveau des SANDBEKGEu’schen Thallöss.

III. Gruppe.

Die dritte Gruppe bilden die unteren Mergel mit dem ein-gelagerten Diluvialsande, dem wir wegen seiner Fauna unsereHauptaufmerksamkeit zuwenden wollen. Die einzig und alleinhier in Betracht kommende Conchylienfauna besteht aus 79Arten, deren einzelne Bestandtheile wir schon auf pag. 18 er-örtert haben. Wir fanden 39 0 / 0 Arten 1 , welche der jetzigenFauna mehr oder weniger fremdartig sind, 48 °/ 0 im wesent-lichen mit der jetzigen Fauna übereinstimmende Elemente; be-züglich der Zugehörigkeit des Restes von 13 °/ 0 zur zweitenoder ersten Classe wagte ich noch nicht zu entscheiden.

Berechnen wir die gleichen Zahlen für den Sand vonMosbach , indem wir die 93 von dort bekannten Arten =100 setzen, so haben wir statt der 39 ° 0 bei Hangen-bieten hier 36 %, statt der 48 °/ 0 44 % und dem ent-sprechend die etwas grössere Zahl von 20 % solcher Arten,deren ganz genaue Classification ich nicht vornehmen mochte,statt der 13 % bei Hangenbieten. Also im Wesentlichen diegleichen Zahlen. Die entsprechende Berechnung der auf pag. 22für den Sand von Hangenbieten aufgestellten Rubriken für

1. Darunter 20 °' 0 , die jetzt ganz und gar im Oberrheingebiete fehlen.

Es ist bemerkenswerth, dass gerade die Arten, welche jetzt in grosser Mengein der nächsten Umgegend des Hangenbietener Aufschlusses leben, fast alle ganzim Diluviaisande fehlen, so: Helix frulicum, incarnata, nemoralis, hortensis,candülula; Papa frumenluni; Clausilia laminata; Bulimus detritus und Anodontamulabilis im Kanal.