kleinen Formen der form, minima Siir. (= exigua Menke)finden. Das grösste Exemplar aus dem Diluvialsand mass 8 mmin der Länge (Tf. I, fig. 27), ein lebendes Exemplar aus demEisass, welches ich in der Strassburger zoologischen Samm-lung untersuchte, mass sogar 9 mm. Die kleine form, minimalebt vorwiegend auf den Ruinen der nördlichen Vogesen antrocknen Plätzen auf Sandsteinboden (Hohbarr, Greifenstein,Lützelburg, alle bei Zabern , etc.); sie findet sich jedoch auchbei Strassburg in der Ebene (Tf. I, fig. 30).
Azcca.
A. iridens Pult. (= Menhcana Pfr.) war bisher auskeinen älteren Diluvialschichten als dem CannStädter Tuffbekannt, wo sie von Al. Braun gesammelt wurde. Im Dilu-vialsande von Ilangenbieten ist sie zwar selten, kommtaber ganz regelmässig vor. Lebend wurde sie im Eisass nichtbeobachtet, während sic sich in Lothringen bei Metz findet.
Gattung Pupa.
Torquilla und Modicella.
Zwei von den grossen conischen Pupa-Arten, Modicellacivenacca und Torquilla secale, sammelte ich in der Pfirt im Ober-Elsass . Diese beiden Arten werden auch aus dem südöstlichenTheile des Oberrheingebietes von Klein-Kembs und Freiburg angegeben (cf. Lehmann, 1. c. p. 77, 78); ja M. avenaceawurde sogar einmal bei Karlsruhe gesammelt, wohin sie jeden-falls vom Isteiner Klotz durch den Rheinstrom verschleppt ist.T. frumenium ist hingegen im ganzen Rheinthale auf Kalkboden(namentlich Löss) sehr verbreitet. Die einzige von diesen Arten,welche fossil vorkommt, ist T. secale; sie war früher schonaus dem Thallöss von Oppenheim bekannt (Sandberger, 1. c.p. 880) und fand sich jetzt auch im Diluvialsand von Hangen -