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Der Diluvialsand von Hangenbieten im Unter-Elsass, seine geologischen und palaeontologischen Verhältnisse und Vergleich seiner Fauna mit der recenten Fauna des Elsass / von A. Andreae
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auch äusserst selten bei Mosbach findet, so dürfte auch hierUebereinstimmung herrschen.

CI. filograna (Ziegl.) Ross. (Tf. I, fig. 119, 120) ist selten. CI. corynodes Held, findet sich in einer kleinen (7 mm), sein-keulenförmigen und auffallend grob gestreiften Varietät var.ornatula n. v. CI. dubia Dep. ist selten, kommt jedoch inschönen grossen schlanken Exemplaren vor. CI. cruciata Stud.tritt in normalen Stücken mit kräftig entwickelten Schlosscharak-teren auf. CI. pumila (Ziegl.) C. Pfe. ist weitaus die häu-figste Art bei Hangenbieten; es sind meist grosse Stücke mitkräftigen Schlosscharakteren. Unter den von mir hei Hangen-bieten gesammelten Clausilienresten waren über 20 Stücke,welche wegen mangelnder Erhaltung nicht sicher bestimmbarwaren, die übrigen ergaben folgende procentische Zusammen-setzung der Clausilienfauna, welche in nachstehender Liste mitden von Büttgee (1. c. p. 323) für Mosbach berechnetenZahlen verglichen ist:

Anzahl der Exemplarevon II a n g e n b i e t e n.

CI. filograna = 7 =

17%

CI. corynodes 1 =

2%

CI. ventricosa = ? 1 =

2%

CI. dubia = 3 =

7%

CI. cruciata = 10 =

24%

CI. pumila = 17 =

41%

CI. parvula 3 =

7%

42 =

100%

Anzahl der Exemplarevon Mosbach .

= 1 = 1 %

= 7 - 15%

= 1 = 1 %

= 26 = 50 %

= 1 = 1 %

= 15 = 30%

= 1 = 2 %

= 52 = 100 %

Mit Ausnahme von CI. dubia und CI. parvula sind jetztalle Arten beinahe ganz im Eisass verschwunden. CI. ventricosamuss recht selten sein; ich selbst habe sie niemals gesammelt.CI. corynodes var. saxatilis Habt, lebt noch im Kaiserstuhl -