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schliesslich eine noch etwas grössere und schlankere Form dergleichen Varietät (Sandbkrger 1. c. Tf. XXXIII, fig. 30), welcheaus dem Diluvialsande von Mosbach stammt, während die vor-hergehende im Löss von Grötzingen gesammelt war. Ichglaube, dass man alle diese Figuren vereinigen muss, und dassauch die auf Tf. II (fig. 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 50, 51)photographirten Formen hierher zu ziehen sind; so zeigt z. B.fig. 47 eine verhältnissmässig kurze Form, von welcher sichleicht Uebergänge zu fig. 30 und somit auch zum Typus findenlassen; fig. 42 und 45 stellen hingegen extreme verlängerteFormen vor.
Welche Unterschiede sollen es ermöglichen, die S. Join-villensis von der S. oblonya zu trennen:
Die beträchtlichere Grösse, schlankere Gestalt, tieferenNähte, etwas flacheren Umgänge und die weniger gerundeteMündung. Alle diese Merkmale werden dadurch erzeugt, dassdas Gehäuse in einer sehr steilen Spirale aufgewunden ist, undalle beliebigen Uebergänge sind möglich und vorhanden. Es istzu bedauern, dass ich nicht auf der obigen Tafel eine noch
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grössere Zahl und namentlich die allervollkommensten Ueber-gangsformen habe photographiren lassen. Ich legte früher eineAnzahl derselben als zweifelhafte Formen zurück, indem ichnoch der Hoffnung war, die beiden Arten trennen zu können,habe mich aber jetzt von der Unmöglichkeit überzeugt. Im Dilu-vialsaud von Ilangenbieten sind diese zur var. elongatagehörigen Formen weitaus am häufigsten.
Var. diluviana n. v. (ined.). Die auf Tf. II, fig. 49abgebildete Form weicht in höherem Grade von der Succineaoblonga ab, gehört jedoch nicht zur 8. Joinvillensis , denn siezeigt eher flachere als tiefere Nähte wie der Typus von S. oblonya;auch zeigt sie keine grössere Zahl von Umgängen als derTypus, was bei S. Joinvillensis resp. der var. elongata der