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beiden Enden an die Oberfläche des Keimlagers anstüfst. Der zweite Keimlinghatte nur die halbe Länge und Jag dem grösseren in paralleler Richtung dicht an.
"25. A. japonica Blume. Von 50 Samen aus dem Leipziger bot.Garten zeigten mehr als die Hälfte Polyembryonie. Ich fand 4 Keimlingein 2 Samen, 3 K. in 10 S., 2 K. in 10 Samen, 1 K. in 20 S., endlich in 2Samen konnte ich keine Keimlinge finden, die jedoch wahrscheinlich nichtfehlten, sondern wegen geringer Entwicklung der Beobachtung entgingen.Die hochrothe Frucht dieser Art verdient den Namen einer Steinfrucht nurwenig, da das längliche, an beiden Enden etwas zugespitze Eudoearpiumdünn und von kaum mehr als papierartiger Consistenz ist. Der Same isteiförmig, am Grunde abgeflacht und etwas eingedrückt, an oberen Endein ein kleines stumples Spitzehen vorgezogen. Er ist mit einer membra-nösen braunen Samenhaut umgeben, welche bei Entfernung des weifslichenEndocarpiums, wenn man nicht besondere Vorsicht auwedet, zugleich mitdiesem abgeschält wird. Der dadurch entblöfste, noch von einer feineren,schwer ablösbaren hellbräunlichen Haut bekleidete Endospermkörper zeigt ander Seile, bald mehr der Spitze, bald mehr der Basis zu, einen oder meh-rere , bald genäherte, bald in beliebiger Richtung weit von einander abste-hende braune Pünktchen, welche auf kaum bemerkbaren kreisförmigenErhabenheiten sich befinden (Taf. V, Fig. 8). Diese Punkte sind die Aus-gangs- oder Ansatzstellen ebensovieler Keimlinge, deren abgerundetesWurzelende nur durch eine sehr dünne Endospermschieht von der Ober-fläche getrennt ist, während das schlankere, die äufserst kleinen Cotyledonentragende Ende des Stengelchens mehr oder weniger weit ins Innere des En-dosperms hineinragt (Tat. V, F. 5-7). Sind mehrere Keimlinge vorhanden,so sind sie meist von verschiedener Gröfse, jeder vom andern durch zwischen-liegendes Endosperm getrennt, oder seltener 2 bis 3 in einer gemeinsamenHöhlung des Endosper ms vereinigt, welchen Fall man schon von aufsen andem Zusammcnstofsen der Ausgangspunkte erkennt (Taf. V, Fig. 8) (’)•
(') Die relative Häufigkeit des einen und anderen Verhältnisses ergiebt sich aus der hei-lolgenden Übersicht der beobachteten Fälle:
Unter 16 Fällen mit 2 Keimlingen zeigten 1 -+- 1 (getrennte Bettung) 13 Fälle.
. ... - * - ‘2 (gemeinsame Bettung) 3
10- -3 " - 1-f-l-t-l.4-
1-+-2.4 -
3.3 -
. o . . 4 - * H-l + 2.2 -
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