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That auch kaum denkbar, dafs zwei so entgegengesetzte Processe, wie einer-seits die auf Schutz und Bewahrung eines Embryons berechnete, sich ab-schliessende Bildung eines Samens, und anderseits die Auswachsung derAchse des Ovulums zu einem vegetativen Sprofs sich je vereinigt findensollten.
Weitere Zeugnisse für die Parthenogenesis.
Was ich in diesem Abschnitt zur Vervollständigung der Übersicht desBeobachteten oder Behaupteten anzuführen habe, ist weder viel, noch ge-wichtig, doch mag es als Augenmerk für künftige Untersuchungen Erwäh-nung finden.
Ruprecht berichtet in einer Abhandlung über Parthenogenesis( 1 )einen Fall von Sorocea ( 2 ), indem er die von dem verstorbenen C.A. Meyeran einer Art dieser Gattung gemachten und als Manuscript hinterlassenenBeobachtungen mittheilt. Ein weibliches Bäumchen dieser diöcischen Arto-carpee, welches seit einem Jahr in einem Gewächshaus des Petersburgerbotanischen Gartens weit entfernt und durch mehrere Uniren getrennt vonden männlichen Exemplaren derselben Art gehalten worden war, hatteFrüchte gereilt, deren Samen mit einem wahren (durch ungleiche Cotyle-donen ausgezeichneten) Keimling versehen waren ( 3 ).
Teuore wiederholt seine Behauptung, dafs weibliche Pistacia Nar-bonnensis im botanischen Garten zu Neapel ohne Einwirkung des Pollensder eigenen oder einer anderen Art jährlich Früchte mit keimfähigen Samentrage (lud. sein. hört. bot. Neapol. 1859 ).
ciliaris Fisch.) und Blume, Rumphia, I, 1835, p. 139 und p. 153, über AmorphophaUus
und Aglaonema-
(') Ich habe blofs den in der Bonplandia 1859, S. 4 gegebenen Auszug gelesen; dieOriginalabhandlung befindet sich in dem Bulletin de la classe physico-math. de l’Aaead. deSaint l’etersbourg.
(*) Nach Rcgel’s Bestimmung der im Petersb. bot. Garten cultivirlen Arten dieserGattung bezieht sich die Angabe Meyer’s wohl auf Sorocea Hilarti Gaudich. (Ind. sem.hört. Petrop. 1857, p. 34).
C) Regel (Parthenogenesis p.‘24.) vermuthet eine Befruchtung durch Insecten, die aberbei einer exotischeu Gewächshauspflanze nicht sehr wahrscheinlich ist.