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Polyembryonie und Keimung von Caelebogyne : ein Nachtrag zu der Abhandlung über Parthenogenesis bei Pflanzen / von A. Braun
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il832) die Ovula in verschiedenen Graden verändert, vergröfsert, grün,haarig, zuletzt aus der anatropen Biegung in die rechtwinkelige übergehend,aber stets ohne blattartige Erweiterung des Funiculus. Das vorn Frucht-blattrande durch einen deutlichen Stiel getrennte Integument war in ver-schiedenen Graden kaputzenartig erweitert und mehr oder minder weit ge-öffnet, zuletzt fast in der Gestalt eines Frauenhutes, wobei der früher ring-förmig geschlossene Rand desselben auf der am Stiel anliegenden Seite geöff-net erschien. Der Kern war bald vorragend, bald versteckt, bald geschlossen,bald geöffnet, d. i. mit einem zweiten anliegenden Integument umgeben.Denkt man sich in diesen Fällen den Eistiel blattartig augebreitet und seineRänder mit denen des geöffneten äufseren Integuments verbunden, so erhältman die Formen, welche Brongniart an Delph. datum beobachtet hat.Von Adonis autumnalis fand ich (1841) folgende Umgestaltungen. In denstark verlängerten und mehr oder weniger geöffneten Fruchtblättern hattedas sonst hängende Ovulum eine aufrechte Richtung angenommen, womitzugleich ein mehr oder minder vollständiger Übergang aus der anatropenForm in die orthotrope verbunden war. Das Integumunt war in verschie-denem Grade geölfnet und erreichte \ oder auch nur die halbe Höhe desKerns, welcher an der Spitze meist eine Öffnung zeigte, den Rand eines nurwenig tief eindringenden zweiten Integuments. Stärker veränderte Ovulazeigten das äufsere Integument einseitig verlängert und in einen lanzettförmi-gen Lappen ausgewachsen, der bald aufrecht, bald helmartig über den Kernherabgebogen war. Endlich fanden sich Ovula, deren äufseres Integumentin ein einseitiges, lappig zerschlitztes und laubarlig grünes Blattgebilde um-gewandelt war, von welchem Falle ich auf Tafel VI unter Fig. 14 eine Zeich-nung gebe. Eine ähnliche Reihe von Umgestaltungen sah ich bei WigellaDamascena , deren Endglied Figur 15 der genannten Tafel darstellt. Ichfinde keinen Grund das zerschlitzte laubartige Blattgebilde, zu welchem inden zuletzt erwähnten fällen das (äulsere) Integument sich entwickelt hat,für ein Segment des f ruehtblattes und nicht für ein selbststängiges, der Ei-knospe selbst angehöriges Blatt zu halten. Wenn diefs richtig ist, so ist dieKnospennatur des ganzen Ovulums gerettet. In wieweit der Ei- oderKnospenstiel, als Grenzgebilde zwischen Fruchtblatt und Eiknospe, demeinen oder anderen Theile zugehört, weifs ich nicht sicher zu entscheiden;die Annahme, dais derselbe, als eitragendes Segment oder Emergenz ganz