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wurde, feststeht, dafs die Fortpflanzungsorgane der Cryptogamen (Antheridieneinerseits, Archegonien und analoge Gebilde anderseits) im Ganzen des Ent-wicklungsganges der Pflanze nicht diesselbe Stelle einnehmen, wie diejenigender Phanerogamen (Staubblätter und Fruchtblätter), so wird man doch be-haupten können, dafs sie innerhalb des einzelnen Abschnitts (dereinzelnen Generation) eine entsprechende Stellung und Bedeutung haben,die durch den gemeinsamen Ausdruck Blüthe bezeichnet werden kann.Die Blüthenbildung tritt nach dieser Auffassung zweimal im Laufe der gan-zen Entwicklung der Pflanze und des Pflanzenreichs auf, gleichsam in ersterund zweiter Potenz, und zwar so, dafs zwischen beiden eine Art Wanderungoder richtiger ein Ablösungsverhältnifs stattfindet, indem die Blüthe der er-sten Generation, welche den niederen Gewächsen allein zukommt, indemMaafse an Bedeutung verliert, in welchem die Blüthe der zweiten Generationauftritt, bis sie dieser, als der allein übrig bleibenden, endlich gänzlichweicht ( l ).
(') Die verschiedenen Stufen dieses Ablüsungsverhältnisseslassen sich durch folgende, •• .• ... n.v Furaceen stellen Idols die erste Generation dar, als
TX irSinTlkto »a weiblichen Foe.ptaenns.oepnc,,, An.beei.Uen md Spoeengien(Oogonien)- 2) Coleocl.e.le eben», aber ca «1 <■ Anaalz „e 2,e„ Geier,!»., vor-hin der keine l.aonder.n Forlplbnznng.orpne «,gt, »„.len, „„ Ganzen e.ne ArtSunccnbehältcr d.r.tellU 3) Ui« M.oae aehecitcn in de, eraLn Gencraünn der a„fa„ e -sL. Tballnafoen, zur Stengel- n.nl Itlaltbiblnng fort- Jo,,,,e tc bortpa.nznngaorg.ne de,Generation mul Entwieklnng der 2tcn - blotaen Sporenbehalte, wie be. Coleoehaete.4) Farne und Equiseten: die lte Gen. mm thallusartigen Yorkeim herabgesetzt, aber mit„och entwickelten doppelten Fortpflanzungsorganen, Antheridien und Archegonien; 2te Gen.blattbildender Stock mit zwar gesonderten, aber noch nicht geschlechtlich differenzirten Fort-iflanzungsorgancn (Sporangien), bald an den vegetativen, bald an besonderen Fructifications-trttem 5) Rhizocarpeen und Selaginelleen. Die lte Gen. nur auf weiblicher Seite3 Vorkeim mit Archegonien entwickelt, auf männlicher ohne abgesondertes Fortpllanzungs-tUm ; m Ganzen ein Antheridium vorstellend; 2te Gen. wie bei 4, aber mit SonderungT 8 r’ chlechter (Macrosporangien und Microsporangien). 6) Die Gymnospermen haben,der Gesc ^ auf weiblicher Seite einen Vorkeim mit Archegonien, auf männlicher
wie die VOn ^”’jj e Fortentwicklung des Pollenkorns zum Antheridium; die 2te GenerationSeite fehlt ai er 1 ß uil( , we ;bi; c he Fortpflanzungsorgane, Staubblätter mit Pollenbehäl-hat ausge 1 e ® ‘ p' ruC | 1 tDlätter mit Eichen. 7) Angiospermische Phanerogamen.
tern ui iu (o en ) ^ verschwunden, die erste Generation besteht von weiblicher und
A " C V‘ e o C ', Cß nlfs aus einer Zelle (Embryonsark, Pollenkorn); die Fortpflanzungsorgane
männlicher Seite blols a vollkommnerer Ausbildung der Fruchtblätter,
der 2ten Generation wie bei o, anei o