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Fig. 17. Geschälter keimender Samen von Euphorbia platyphyllos mit zwei aus demEndosperm hervorkommenden Keimlingen, aus Röper’s enumeratio Euphorb. (tab. 1, fig. 67)entnommen. Nach der Beschreibung, welche Röper p. 17 von diesem Falle giebt, ist eswahrscheinlich, dafs beide Keimlinge nicht ganz frei, sondern an der Übergangsstelle zurWurzel etwas verwachsen waren, was ich hier nachträglich bemerke. (S. 156).
Fig. 18-19. Zwei verwachsene Samen von Cucurbita Pepo , nur einen Keimlingenthaltend, wie der Querschnitt zeigt. (S. 141).
Tafel IV.
Fig. 1-12. Zwillings- und Drillings-Keimlinge in und aus Samen von Euonymuslatifolius. Vergröfserung F. 1. Zwei Keimlinge von sehr ungleicher Gröfse, der eine,sehr kleine, umfafst mit den Cotyledonen das Wurzelende des grol'sen. F. 2. Ebenso, aberder kleine seitlich am grofsen anliegend. F. 3. Fall mit 2 Keimlingen, von denen der klei-nere etwa die halbe Länge des grofsen besitzt und diesem seitlich anliegt. Die Lage derCotyledonen gegen die Raphe, wie der Querschnitt des Samens (a) zeigt, accumbent. F. 4.Ebenso, aber die Lage der Cotyledonen incumbent. F. 5. Ebenso, nur sind die beidenKeimlinge fast von gleicher Gröfse, die Lage der Cotyledonen zur Raphe schief. F. 6 zeigtim Querschnitt einen Fall mit 2 ungleichen, schief accumbenten Keimlingen, wobei die Co-tyledonen des kleineren über den Rand der Cotyledonen des gröfscren herübergebogen sind.F. 7. Zwei Keimlinge, von denen der kleinere mit seinen Cotyledonen den grofsen umfafst,wie die Ansicht von beiden Seiten (b und c) und der Querschnitt («) zeigt. Lage zurRaphe incumbent. F. 8. Durchschnitt eines ähnlichen Falles, aber die Lage accumbent undder kleine Keimling auf eine Seite geschoben, der eine Cotyledon desselben am Rande ein-gefaltet. F. 9. Fall mit 2 fast gleich grofsen Keimlingen, deren incumbonte Cotyledonengegenseitig in einander greifen, 1. 10. Grüfsenverhältnifs der Keimlinge, wie im vorigenFall, aber die Lage accumbent und die Cotyledonen des gröfseren Keimlings die des kleinerenzwischen sich einschliefsend. F. 11. Drei Keimlinge in incumbenter Lage, von der einenund andern Seite und im Querschnitt dargcslellt. Die Stengelchen der 2 gröfscren Keim-linge hängen etwas zusammen, die Cotyledonen derselben greifen ineinander. F. 12 Einanderer Fall mit 3 Keimlingen, einem grofsen, dessen einer Cotyledon eine Einfaltung zeigt,u „d 2 kleinere, von denen der eine ganz zwischen den Cotyledonen des grofsen verbor-gen ist (bei c durch Punkte angedeutet), der andere mit dem einen Cotyledon aufsenübergreift, mH '1'™ anderen zwischen die Cotyledonen des grofsen Keimlings eingreift.(S. 156-159).
Fig. 43-14. . Zwei Fälle von Zwillingsbildung bei Amygdalus communis. Bei F. 13liegt der kleinere Keimling zwischen den ungleichen Cotyledonen des gröfseren, nach obenzwischen beiden hervorragend. Bei b ist der vordere kleinere Cotyledon des grofsen Keim-lings abgebrochen und dadurch der kleine Keimling, dessen Cotyledonen gleichfalls ungleichgrofs sind, blols gelegt- In dem 1. 14 von 2 Seiten dargestellten Fall liegen die Keimlingeblofs seitlich aneinander und ist der untere der kleinere, der mit sehr ungleichen Cotyle-donen versehen ist, einem äufseren grölseren und einem inneren (anliegenden) sehr kleinen"Vergröfserung (S. 1 6/5).