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gehen die unterseeischen Kabel nach Singapur und China . Wie Heimatluft weht es uns von dertrüben unansehnlichen Küste des hügeligen, bewaldeten Vorgebirgs St. Jakob entgegen, wozwischen bittersalzigen Sümpfen einer der befruchtendsten Ströme Cochinchinas ins Meer fällt undsich ein weisser Leuchtthurm, eine Telegraphenstation und ein Semaphor befinden. Unsere See-offiziere erklären, die finstere Umgegend, die noch von Tigern wimmelt, erinnere entschieden anden Eingang des Hafens von Wladiwostok . Zwei politisch einander die Wage haltende Mächtehaben sich gleichsam miteinander tacito consensu verabredet, fast gleichzeitig auf KüstenpunktenOstasiens festen Fuss zu fassen, die äusserlich betrachtet theilweise einander analog sind. Nur isthier das Meer stets offen und befindet sich in der Nähe ein beständig von belebenden Windenumwehter Leuchtthurm, sodass die Anlage einer guten Gesundheitsstation auf den Anhöhen leichtist. Ganz anders verhält sich die Sache an unserer düstern Ussuri -Küste.
i -p'i t, j- pvmNt Asowa“ und der „Wladimir Monomach “ Lootsen ange-
Mit der Flut haben die „Famjat /vsuw* ’ . ö
nommen und dampfen nun in das schmale Fahrwasser des tiefen gewundenen Donna, (Dong-
nai). Der „Admiral Nachimoff“ bleibt auf der äussern Rhede . Links und rechts um uns herum
an der Küste von cochinchina.
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. , .... , j in i nn a Moor und Waldwildmss ab. Zwischen dem niedrigen,
wechseln in eintöniger Wiedeihoiun ö m , . ö
„ , .. JA lässt sich hier und da die Wohnung eines Eingeborenen ahnen,
dichtverschlungenen Pflanzenwuchs lasse _ 6 . f
T . ,, „ ... müssen wir etwa hundert Kilometer bis Saigon zurucklegen.
In einer Menge Stromkrummungen mu^ f . .
.. ,. , ^ u^nchisis ausfindig zu machen, als die Hauptstadt des französischen
Eine unzugänglichere Operationshasis
T , , . , , • Sino-apur tritt in militärischer Beziehung vor ihm ganz zurück.
Indochinas , wurde schwer sein. I r- t 1
Cochinchina ist von dem Portugiesen Andrada im Jahre 1516 eröffnet worden. Ein Jahr-
, , ... , Miccinnar Carvalho, ebenfalls ein Portugiese, das Christenthum in diesen
hundert spater begann der Missionen . ’
Gebenden zu verbreiten, wobei er sein Hauptaugenmerk auf die hier eingesessenen japanischenKaufleute und Arbeiter ’ richtete. Gerade damals vertrieb das „Land des Sonnenaufgangs“ die
katholischen Prediger und verfolgte sie ö rausam. .
primmiger Fehde hegenden Colomsatoren aus Europa machten der
Die untereinander m ö 1111 0 0 \
Reihe nach den Versuch, mit den blühenden Landern, die zwischen Annam (dem „beruhigtenSüden“ nach chinesischer Weltauffassung) und dem nach einer erweiterten Machtsphäre strebendenSiam liecren Verkehrsverbindungen anzuknüpfen. Den grössten Einfluss gewann hier allmählichdas königliche Paris , und wäre nicht die Revolution plötzlich hereingebrochen, so hätten dieseVerbindungen zweifellos noch am Ende des 18. Jahrhunderts die reichsten Früchte getragen.