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Bericht über Strassenbahnen, Tramways und deren Einführung in Zürich / im Auftrage der Gemeindekommission der Stadt Zürich und der Ausgemeinden erstattet durch A. Bürkli-Ziegler und P. E. Huber
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61
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Verkeilung der Fahrten auf den ganzen Tag.

Auch hier ist nach den gleichen Grundsätzen vorzugehen undsind die Abfahrten jedenfalls nicht gleichnüissig über den ganzenTag zu vertheilen, sondern es sollen dieselben während den Stunden,auf welche sich der Strasscnverkehr am meisten concentrirt, mög-lichst rasch auf einander folgen.

Im Ferneren sind die ankonnnenden und abgehenden Bahnzügemöglichst zu berücksichtigen, wobei auch die Frage aufgeworfenwerden sollte, ob eine Tramway-Gesellscliaft nicht gleichzeitig den1 Lotel-Dienst besorgen könnte, indem für jeden Bahnzug immereine genügende Anzahl Wagen zur Disposition gestellt würde. DieserHotel-Verkehr könnte gerade in Zürich dazu beitragen einen Tramwayzu ermöglichen und würde sich gewiss Niemand über das Ausbleibender eigentlich in eine frühere Zeit gehörenden Hotel - Omnibusärgern. Man darf sich im Gegentheil darüber wundern, dass dieseOmnibus, welche bei mehr als der Hälfte der Fahrten nichts leisten,als mit furchtbarem Gerassel einen galonnirten Portier von und nachdem Bahnhof zu führen, nicht schon längst dem übrigen Publikumfür eine angemessene Fahrtaxe als gewöhnliche Strassenomnibuszur Verfügung gestellt wurden! Der Ilotel-Omnibus hatte nurzu der Zeit eine Berechtigung, als noch keine Droschken vorhandenwaren. Jedenfalls aber können richtige Tramways im Verein mitden Droschken diesen Verkehr besser vermitteln, als dies jetzt derFall ist.

Noch zwei Worte über Nachtfahrten, welche wir ebenfalls aneinigen Orten, wie z. B. in Hamburg zur grossen Befriedigung desPublikums eingerichtet finden. Nach dem Schluss der Theater,Conzerte und dergleichen sollten immer noch ein oder zwei Wagennach den verschiedenen Richtungen abgefertigt werden. Es recht-fertigt sich übrigens die Taxen für solche Fahrten bis aufs Doppeltezu erhöhen, wie dies vielerorts geschieht.

Endlich müssen auch noch besondere Tage wie Märkte, Festlich-keiten u. s. w. in vollem Masse berücksichtigt werden.

Da sich die Erbauung von Tramways nur in den belebten Strassenlohnt, so könnten gleichzeitig mit der Eröffnung der Tramway-Linienoch einzelne Omnibus-Linien ins Leben treten, welche die rechtsund links von der Tramway-Linie abliegenden Quartiere zu bedienenhätten. So z. B. könnte vielleii ht Morgens, Mittags und Abends je ein