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Bericht über Strassenbahnen, Tramways und deren Einführung in Zürich / im Auftrage der Gemeindekommission der Stadt Zürich und der Ausgemeinden erstattet durch A. Bürkli-Ziegler und P. E. Huber
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Bei Aufstellung der Concessions-Bedingungen ist der besonderenNatur der Tramways und des Verkehrs auf solchen Rechnung zutragen, unter Verzicht auf den Anschluss an die hier ganz unpassendenBestimmungen des Eisenbahngesetzes und der Normalconeession.Dabei ist namentlich das Recht der Befahrung der Geleise durchdie Unternehmer von Anschlusslinien und durch Dritte überhaupt zuwahren.

Das richtigste Verfahren scheint uns das in Frankreich befolgtezu sein, wonach die Concession den Gemeinden ertlieilt wird,welche nun entweder selbst bauen und den Betrieb verpachten, oderaber Bau und Betrieb an Privatunternehmungen übertragen. Beidiesem Verfahren wird den vorhin aufgestellten Bedingungen ambesten entsprochen. "Wir schlagen daher vor, dass die Stadt Zürich sowie die Gemeinde Riesbach direkt oder durch das Mittel derGemeindecommission sich um die Concession zur Herstellung vonTramways in den Strassen der beiden Gemeinden bewerben sollen,unter dem Vorbehalt der nachträglichen Uebertragung des Bauesund des Betriebes an Privatunternehmer.

Gehen wir nun zur Betrachtung der Verhältnisse der Tramwaysim Einzelnen über, um daraus noch genauer die Bedingungen abzu-leiten, welche solchen gestellt werden müssen.

Constructioiisverhältiiisse (1er Tramways.

Wahl der Spurweite.

Bei der Wahl der Spurweite wird häufig die Möglichkeit einesAnschlusses an gewöhnliche Bahnen «als massgebend erachtet; soerklärt auch der Bundesrath in seiner Botschaft vom 28. Juli 1875betreffend die Pferdeeisenbahn von Bözingen über Biel nach Nidau ,Werth darauf zu legen, dass die Spurweite der Pferdebahngeleise,wenn immer möglich, diejenige der Locomotivbahnen sei.

In auffallendem Gegensatz mit dieser Anschauung wurdein der vom 11. December 1874 datirten Botschaft des Bundes-rathes betreffend die Concession der Dampfomnibusbahn Zürich -Höngg, welche eine Strecke der Hirschengrabenstrasse in Anspruchnimmt, somit das erste Stück zürcherischer Tramways bilden würde