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Bericht über Strassenbahnen, Tramways und deren Einführung in Zürich / im Auftrage der Gemeindekommission der Stadt Zürich und der Ausgemeinden erstattet durch A. Bürkli-Ziegler und P. E. Huber
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ebenfalls auf 30°/oo redlichen Hesse. Nimmt man nun das Gewichteines einspännigen Wagens zu 12001300 Kilogramm, die Belastungdurch circa 15 Personen zu 1100 Kilogramm an, so beträgt dienöthige Zugkraft bei 10 Kilometer pro Stunde Geschwindigkeit für13°/oo Steigung 135 Kilogrammmeter bei 0 Kilometer Geschwindig-keit für 30°/oo 148 Kilogrammmeter. Es ist also die erforderlicheLeistung in beiden Fällen bedeutend grösser als die Normalleistungeines Pferdes und es entspricht letztere einer Steigung vonnur 5°/oo.

Nachdem wir die Xotliwendigkeit nachgewiesen haben, zahlreicheFahrten in kurzen Zwischenräumen jedoch nur mit kleinen Wagenzu veranstalten, welche wo möglich nur ein Pferd erfordern sollten,ergiebt sich aus den vorstehenden Zahlen, dass die vorliegendenSteigungsverhältnisse für einen solchen Betrieb ziemlich ungünstigsind, indem die Pferde bei einspännigen Wagen auf längere Streckenzu sein- in Anspruch genommen würden, oder dann zu langsam ge-fahren werden müsste. Es kann also ein einspänniger Betrieb jeden-falls nur theilweise Platz greifen und muss für einen grossen Theilder Fahrten eine Bespannung mit 2 Pferden in Aussicht genommenwerden. Diess ist in noch grösserm Masse der Fall an Tagen starkenVerkehrs, wo sich die Wagen mit 28 bis 30 Personen füllenwerden.

Bei Pferdebetrieb werden sich also für diese Linie kleine Wageneignen, welche sowohl mit einem wie mit zwei Pferden bespanntwerden können, es kann jedenfalls nicht auf ausschliesslich ein-spännigen Betrieb gerechnet werden und ist dadurch für das Geleisedie normale Spurweite geboten, die schmale Spur ausgeschlossen.Biese Verhältnisse weisen uns aber, wie wir sehen werden, um somehr auf den Betrieb mit Maschinen hin.

Berechnung des benöthigten Pferdebestandes.

Wir haben gefunden» dass bei einem richtigen Betrieb einTramway-Wagen wenigstens 100 Kilometer per Tag zurücklegensoll, und es ist nunmehr zu untersuchen, wie viel Pferde für einesolche Leistung gebraucht werden. Beim gewöhnlichen Fubrdienst,wo nur im Schritt gefahren wird, lässt man bei uns die Pferde 11bis 12 Stunden arbeiten. Im Allgemeinen nimmt man jedoch an,