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Bericht über Strassenbahnen, Tramways und deren Einführung in Zürich / im Auftrage der Gemeindekommission der Stadt Zürich und der Ausgemeinden erstattet durch A. Bürkli-Ziegler und P. E. Huber
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Vorstädten in unmittelbare Verbindung bringen. Sie werden damitein unentbehrliches ßedürfniss der Neuzeit für jede einigermassenim Aufschwung begriffene Stadt von gewisser Ausdehnung und damitauch für Zürich und Ausgemeinden.

Für ihre Einführung eignet sich in erster Linie die StreckeBahnhof, Bahnhofstrasse, Poststrasse, Sonnenquai, Seestrasse biszum Tiefenbrunnen in den Gemeinden Zürich und Kiesbach, vonder aus sich sucoessive Zweiglinien und Verlängerungen nach denübrigen Gemeinden entwickeln werden.

Um dieses Verkehrsmittel zu erhalten, sollten die Gemeindenvermeiden, eine Privatunternehmung, deren Aussichten unsichere sindund welche bei üblem Ausgang die ganze Unternehmung in Miss-kredit bringen würde, in erste Linie treten zu lassen, sondern essollen die Gemeinden, wie bei der Wasserversorgung, unter Be-theiligung der zunächst interessirten Privaten die Sache selbst andie Hand nehmen, die Bahn als Eigenthum und Bestandtheil derStrasse solid und doch billig herstellen und den Betrieb an Privat-unternehmer verpachten. Indem wir das Eintreten von einzelnenPrivaten oder Gesellschaften in dieser Eigenschaft ausdrücklich inAussicht nehmen und befürworten, brauchen wir wohl nicht besonderszu versichern, dass wir die guten Absichten und die Rechtlichkeitbisheriger Concessionsbewerber oder der Inhaber von Concessionenin andern Städten in keiner Weise bezweifeln.

Dieselben mussten die Stellung einnehmen, welche ihnen bishervon der Staatsbehörde angewiesen wurde, werden sich aber ebenso-wohl, ja noch lieber, in die von uns befürwortete Stellung finden.

Die Gemeinden werden auch am besten im Falle sein, aus demsich gegenwärtig vollziehenden Uobergange von der Pferdekraftzur Maschinenkraft den vollen Nutzen zu ziehen und den Vor-zügen, welche die eine oder andere Zugkraft für den gewöhnlichenVerkehr oder aber für den Tramway-Verkehr bietet, gerechte Be-rücksichtigung zu schenken.

Erfüllen sich durch günstigen Ertrag des Betriebes die Hoff-nungen, welche eine Speculationsgesellschaft zum Einschreiten hättenveranlassen können, in der Weise, dass nicht nur die Betriebskostengedeckt werden, sondern die zu erlösende Pachtsumme auch nochzur Bezahlung des Bahnunterhaltes, zur Verzinsung und Amortisationdes Anlagekapitals ausreicht, so werden sich die betheiligten Go-