Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
Seite
69
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6g

178Q, 1790 und 1792 die Richtigkeit und Genauigkeit der Methoden bewiesen haben,so läfst sich die wassermenge des gethcilten meder-pdieines aus dem unterschiede desungeteilten Nieder-Rheines und der vssel herleiten.

Die wassermenge D, des ungetheilten Nieder-Rheines warDie wassermenge der Yssel E no. 2 . - - -

Also bleiben für den geteilten Nieder-nheinOder setzt man D- - - - -

So ist no. 2. -

Und der geteilte Niedcr-Rliein

2723Q Cubih-rufs.

Ö10 7 - --

— 21132 cubik-rufs.

=: 100 .

5=! 22,4.

..— 77,6.

LJ

48. Zu einiger Vergleichung, wie grofs die mittlere Geschwindigkeit bey dermiltlern Tiefe eines und desselben profiles, bey verschiedenen wasserstanden (in die-sen Flufsbezirken) war, dient folgende Tabelle, in welcher die Buchstaben in der er-sten columne. sich, wie bisher, auf die bemerkten Linien iab. 13. und 14 beziehen.

Die Messungen geschahen.

Mittlere Tiefe.

Mittlere

Geschwin-

digkeit.

Verhüt tnifs-zahlen dermittleni Ge-schwindig-keiten,

Verhältnifs-zalilen derQuadrateder mittlernGeschwin-digkeiten,

0

Verliältnifs-zahlen dermittlernxiefen. ,

F nfs.

Zoll.

Fufs.

1790 in der Linie AA.

9

5|

3,48024 .

100

100

100

17Q2 — -L-

15

8

4,15517

119

142

löö

1790 in der Linie B B

12

1

2,62640

100

100

100

1792 — —

16

3i?

3,85536

132

174,

135

1790 in der Linie D D

9

2,98948

„ 100

100

100

17Q2 — —

11

lOf

3,88159

130

lQÖ

119

1789 — — '

11

4f

4,12100

138

190

114

1790 in der Linie EE

4

—

2,45594

100

100

100

1792 NO. 1. - -

8

3,31244

135

182

223

1792 NO. 2. — —

7

ii

2,92326

119

142

178

178Q — — —

9

O 31^'S’S

3,90430

159

253

230

1790 in der Linie FF

7

6*

3,10940

100

100

100

17Q2 — —

14

2 %

3,53733

| 114

| 130

18Q

§. 4Q. Einen wesentlichen Einfiufs auf die Geschwindigkeit und Neigung desfliefsenden wassers, so w r ie auf den Angriff des Stromes und der Eisgänge, und aufdie Verminderung der noch gewisser, kurz auf die Bequemlichkeit der Schifffahrt, undSicherung der uferlande, hat die Flufsrinne (§.)*) Sic ist gleichsam des Stromes Puls-ader, die seine Bewegung befördert, und selbst dann erhält, wenn die wassermengeder Profile eines grofsen rlufsbezirkes gleich, folglich der Druck des wassers aufgeho-ben ist. (S. §. 37.) Die ilufsrinne bestimmt des Stromstriches Richtung ($. 9 .); in denFlüssen der ersten Art (§. 6 .), des Stromes Neigung und Geschwindigkeit also den

*) Ihre »litte ist auf den meliresten stromkarten-, die bey diesem vyerke ausgegeben werden, punctirt, oderausgezogen. Da in ihr fast immer die gröfste Geschwindigkeit statt Endet, so ist sie auf vielen Karten(als Tab. 1. 2 . 3. 4. u, s. w.) beschrieben mit Stromstrich ,