17.), der die Ursache von der unmerklichen Neigung der oberflache ist, die sich zurLänge,“wie 1: 3787 verhält, kann der ström in solcher engen Bahn fliefsen.
Unterhalb Linz würde im stromstriche -die Geschwindigkeit wegen der Verengungder Bahn, noch-gröfser, als oberhalb in der weiten Bahn seyn müssen §. 36 , wenn dasBett gegen Linzhausen (Tab. 17. unter 0) nicht stiege; wenn die Bahn nicht bey K(Tab. 5.) sich verengte. §. 51. Mit dieser Erhöhung des Bettes nimmt auch die Geschwin-digkeit und die Neigung ab. Je mehr das Bett vor Kasbach steigt, desto geringer wirddie Neigung. §. 49- Dafs dieselbe von K nach G so unbeträchtlich ist, obgleich der Stromnoch mit ansehnlicher Geschwindigkeit im stromstriche fliefst, entsteht von dem stei-gen des nettes und dem beynahe trapezförmigen Queerschnittc. In diesem Flufsbezirkist nähmlich die Geschwindigkeit in der isähe der ufer nicht sehr beträchtlich geringer,als im stromstriche, weil die beyden ufer beynahe parallel laufen. Ferner sind esdie Erhöhung des nettes in E und (II. Tab. 17. das obere Längenprofil) welche keinebeträchtliche Neigung des Stromes zulassen §. 50. Die Neigung zwischen K und G istdefswegen geringer, als zwischen GunclF, weil die stromenge G bey F.rpcl (Tab. 4.)eine Aufstauung des Stromes hervorbringt §. 52. , und der Strom aus einer engenBahn in eine weitere tritt. §. 51. Sobald nun der ström über den Rücken des Bettes,der oberhalb E Tab. 17. liegt, hinübergleitet, nimmt die Geschwindigkeit wegen desvergröfserten Abhanges zu., Die Neigung von der Oberfläche bleibt demungeachtetgeringer (s. die Tabelle 5.), weil die Bahn in C enger, als in E ist (Tab. 4.) wo-durch ihre Aufstauung entsteht. §.55. Von C bis A wird die Neigung gröfser, weil hierschon der Abflufs des Stromes durch die Erweiterung des rlufsbezirkes gegen ober-winter begünstigt und die Neigung vergröfsert wird *); auch fällt das Bett von C bisA (Tab. 17. oberes profil) merklich. In diesem verhältnifs, als hier das Bett fällt,nimmt aber die Geschwindigkeit defswegen nicht zu, da die erhöhte Lage des Bettesgegen X (s. 2tes profil Tab. 17.) ihren Einflufs, das heifst eine Störung der Geschwin-digkeit, äufsert. Hierzu kömmt noch, dafs die rlufskrümme bey unkel zur Retarda-tion des Stromes beyträgt. Ferner können auch die übrigen Stromfäden in dieserBahn, nicht viel langsamer als der Stromstrich fliefsen, weil die Profile eher Trapeziaals Triangel sind **), In der Nähe desjenigen Profils, welches gegen der unkeler-Kirche genommen ist (Tab. 4. und 17.), war auch die Geschwindigkeit, in Hinsichtder Figur des Bettes, gröfser, als weiter abwärts.
*) In der Veiten Bahn bey oberwinter kann sich das obere wasser ausdehnen, das untere wird aber vondem Steigenden Bette in seinem Abflüsse gehemmt, und so theile sieh diese Hemmung, vermöge dercohäsion, dem obern wasser mit.
*) Es ensteht also auch an der Oberfläche eine netardation des Stromes. Diefs beweist eine von mir imgroßen Maafsstabe gezeichnete Karte, die sich in den Porte-fenilles befindet, welche der Kaiser vonRufsland von mir im jahr 1804 axi sich gekauft hat , und die eine vielleicht in Ihrer Art einzige Samm-lung von Karten und wasserbauwissenschaftlichen Zeichnungen enthalten.