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die riufsbahn eine reguläre Richtung und parallele ufer erhalten, wie ich denn einensolchen gewaltigen Wirbel in dem Inn b'ey Rattenberg in Tyrbl bey 32 schuh riefeabgebaut habe. Ein werk, das ich im 2ten Abschnitte beschreibe.
§. 60 . Solche widerströme, die gewöhnlich von den in den rlufs selbst hin-eingehenden Bauwerken unterhalb denselben verursacht werden, und wodurch dasufer, welches man mit dem Bauwerke zu schützen glaubte, selbst in Abbruch ge-räth, kann man dadurch gröfstentheils aüfheben, und unter gewissen umständen gänz-lich verhindern, dafs man an dasselbe einen Flügel ansetzt, oder demselben eine bo-genform giebt, das Ende aber mit einer sanft ablaufenden Böschung versieht.
§. Öl. Die gröfsten widerströme werden öfters in den Mündungen solcher Flüsse,in denen die Fluth eintritt, angetroflfen, und indem sie vorzüglich die Geschwindig-keit des Flufsstromes schwächen, sind sie die Hauptursache der Versandungen des Bet-tes. Man kann daher nicht vorsichtig genug seyn, um sie mittelst in die See hin-eingehender Bauwerke, welche an der Seite, von welcher die Fluth oder der herrschendeWind eintritt, anzulegen sind, zu entfernen. Kurz man mufs die Profile der Mün-dungen den vorne angeführten Grundsätzen gemäfs, reguliren, worüber ich weiterunten mehr sagen werde.
§. Ö2. Aus dem in den vorletzten $§. vorgetragenen sehen wir nun, dafs die Formund Gestalt der Flufsbahn, der Flufsrinneund überhaupt des Flufsbettes von wesent-licher Einwirkung auf die Natur des Stromes und seiner Geschwindigkeit ist. Wenndaher die Flufsufer den möglichst geringsten Angriff vom Strom erhalten sollen, somufs auch die Figur des Bodens so beschaffen seyn, dafs die Stromrinne in dessenMitte liegt; folglich müssen die ufer parallel laufen. Ohne Zweifel wird die benetzteFläche des Bettes, wenn sie einen Halbkreis bildet, am vortheilhaftesten zur Errei-chung dieses Zweckes seyn, weil die Strommasse alsdann den geringsten Angriff auf dasBett ausübt. Nächst dem Halbkreise ist es diejenige Linie, welche demselben amnächsten kömmt *). Natürliche Flufsbetten haben aber leider keinen Kreisausschnitt.Ich sage leider, denn diefs würde voraussetzen, dafs die Bahn vollkommen regulärwäre, dafs an den zwo ufern kein Abbruch statt fände, und dafs die Hochgewässernur äufserst selten aus dem tiefen und regulären Flufsbette heraustreten könnten.Die Flufsbetten haben aber nicht einmal solche Queerschnitte, die Rectangel bilden, undzwar defswegen nicht, weil die Geschwindigkeit immer gröfser im stromstriche, alslängs den ufern ist, und weil das Material des Bettes so wie das der ufer weder demStrom noch den Eisgängen widerstehen kann! Daher die Abflachung des vomfers,daher die trapezförmige oder sanft ablaufende Figur des umfangs der Flufsbetten, da-her die muldenförmige Gestalt der Flufsrinne längs einem schartufer.
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er berühmte Brinäley hat zu den unterirdischen can'älen in England die Ellipse angewandt; unter andernist so ein Tlieil des canals zwischen Oxford und Lichfild unterirdisch ausgeniauert.
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