Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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107
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Resultate der auf Veranlassung des sehr geschickten wasserbauinspectors Blanken zunelvoet in den Jahren 17QÖ, 17Q7 und 17Q8 eingestellten Beobachtungen..

Oerter bey denen sie angestellt sind.S. Tab. 40. u. 46»

Dauer derFluth,

Zeit des

Still-

standes,

Dauer der

Ebbe;

Zeit des

Still-

standes.

Unterschiedzwischen ho-hes und nie-driges was-ser.

Wie oft diezeit der Fluth !

und Ehbewahrgeno ni-men wurde.

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Minuten. | Minut.

Sc. |

Minuten.

Min.at.

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Zoll. | Fluth,

Ebbe. ;

An dem nay zu Goederede.

Am lvxittelhoofd, welches an

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der südlichen seite von derInsel ooederede liegt.

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Im nelvoeter Hafen,

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597

408

Im jirieller nafen.

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598

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■Im oltjensplaater nafen.

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6

1 1 IX

596

408

*) Bey diesem MitteLhoofd ist es i stunde 13 2/9 Minuten früher hohes Wasser als bey oltjensplaat.

‘ **) Bey nelvoet ist es '1 — 9 79/io8 — — — ‘ — — —

***). Auf der 108 . s, wild der Unterschied angegeben,, wie er an det Küste statt findet. Siehe die Bolstraischen undCiuquiuschen Wahrnehmungen '

§. 87. Wenn wir voraus setzen müssen:- dafs das Weltmeer am Aequator zu-erst aufgezogen (erhoben) wird; wenn wir ferner unser Augenmerk auf das steigenund Fallen des deutschen Meeres oder der Nordsee richten und annehmen: dafs andere’Meere , aufser dem oeean, von den zwo Himmelskörpern sehr unmerklich angezogenwerden, welches das mittländische, das schwarze, das caspisehe und das adriatischemeer so wie die Ostsee beweist,, weil ihre Wasserflächen zu klein sind: so könnenwir auch wohl festsetzen, dafs die Nordsee fast aller Fluth beraubt seyn würde,, wennsie nicht durch zwey Mündungen mit dem oeean in genauer Verbindung stände *).Es ist also, mittels jener Mündungen; dann auch weil sich das Weltmeer zuerst undzum höchsten beym Aequator erhebt, in der Nordsee bereits Ebbe, wenn das Weltmeer auf-gezogen wird, Senkt sieh dieses aber : so strömt das wasser in die erste munclung d, i. inden canal ein, und diese wassermasse schwellt das deutsche Meer an; welches um Schott-land herum, zwischen Norwegen einen zweyten zufiufs erhält. -Jene (die canalmiin-dung) wollen wir die südliche, und diese (zwischen Schottland und Norwegen ) dienördliche mündung der Nordsee nennen’. Erhebt sieh dann der oeean zuerst amAequator , so erhält die Nordsee durch diese beyden Mündungen wieder eine Ausbrei-tung : indem ihre Oberfläche nach ihnen hingezogen wird. Da die südliche Mündungum zehn Grad dem Aequator näher,, als die nördliche liegt, so kann das wasser in

*) Bey Venedig steigt die Fluth vor de» Lagunen drei vufs ; in der osfsee, wenigstens an der Mecklen-burgischen und Pommerschen Küste findet Ebbe und fluth nicht statt,

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