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des Meeres nähe salztheile *). 2) Da der an des Flusses säum liegende schlick, in
dem Theil des Flusses, worinnen die Fluth aufrollt, fetter ist als in dem obern, wodas Bett aus derselben Materie als in jenem besteht, wie z. b. in der alten Maas undMeerwede, Tab.40. somufs entweder zudem schlick eineBeymischung einer fettem Erd-oder Tonart kommen, oder das seewasser müfste ron seinen salzen absetzen und denschlick dadurch verbessern. Besteht nicht das Material der Yssel, in der die Fluthaufrollt, aus vorzüglichst fettem nlay oder schlick? 3) Das vvasscr der Nordsee aufdem strande keinen schlick absetzend, selbst bey Stürmern nicht, kann auch keinenin die Flüsse und Seemündungen bringen, wenn nicht dessen Mischung mit silfsem vonxhon und andern stoffen geschwängerten trasser dessen Absonderung bewirkte. 4) Weileinige Beobachtungen es zeigen: dafs im Elbewasser während der Yorfluth eine gröfsereQuantität schlicktheile enthalten ist, als während der Ebbe, wo doch frisches Flufs-wasser abfliefst (Tetens Briefe Seite 45), so darf man billig fragen: wie diese gröfsereQuantität entstehe ? 5) In einigen Meerbusen, wie im siidersee und Y, ist die Masse
des Niederschlages beträglich und das volumen des einfliefsenden Schlickes geringe,denn wie viel schlick kann die Amstel, die vecht, die Yssel, ein paar andere kleineFlüfschen und die innern Busen geben ? Auch habe ich an den watten und Marschen,von denen die meliresten weit von den Flufsmiindungen ab, entstehen, bemerkt: dafszu ihnen das aus den Flüssen gekommene Material nicht mit beytragon konnte, wiez, b. die watten und Aussendeichslande zwischen der Insel Ameland und dem fries-ländischen Gestade, wo dieses stark anlandet. Das Flufswasser ist aber daselbst nochmit dem seewasser gemischt, gleichwie in der Jahde noch das aus See- und weser-wassergemischte Wasser und das Jahde Flüfschen, eintritt; auch bringen die auswäs-sernden schleussen in diesen Meerbusen süsses wasser. 6) Ferner habe ich mir dieAufschlickung, längs dem Lopende-Diep und am Gestade der Nordsee bey Groningen ,nicht allein aus dem Niederschlage des süssen wassers erklären können, denn die auswäs-sernden schleussen: das Esumer zyl, das Dokkumer zyl, das Munneke zyl, das nom-mer zyl und Nieuwediep können so viel schlick nicht ausführen als da aufgehäuftist, wie viele Marschen sind da nicht binnen einem Jahrhundert eingedeicht worden?Die letztere Marsch ist der Ruige, deren Eindeichung 17QÖ von einem thätigen rand-mann vorgenommen wurde.
Diese Grundsätze, welche die Natur bestätigt, ergeben, wie gesagt, Folgendes:das trübe rlufs- und Binnenwasser entbindet aus dem meerwasser die erdichten,kalkartigen Theile, wenn es sich innig damit vermischt, durch welche Mischungauch die in dem süssen und gemischten wasser schwimmenden Stoffe zum Nieder-schlagen befördert werden. Dieser satz wird von den yersuchen Lavoisier’s, nach
. O Berkhey, in seiner Katuurlyke Histoire van Holland, sagt im 3. T.: p. 34i „Der sahilay (ecblici) ist
blau von rarbe; ein rf, enthält 6 Mach- «al*. ”