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Düsseldorfer Pegels stellt, Dieser reget zeigt bey dem Beharrungsstande des Stromes3 rufs 5 zoll, wenn der collner reget 5 mifs 11 zoll zeigt; wo denn zugleich derRhein 5 rufs Q zoll unter der spitze des unkelsteines (*) steht. Alle zahlen, vordenen das Zeichen (—j steht, zeigen an, dafs die stelle so viel nifs über der Ober-fläche hervorragt, wenn sie am wull-puncte des Düsseldorfer pegels stehen würde. Derfeine strich in dem Rheine zeigt die Mitte der Flufsrinne, oder den stromstrich. Wer-den aber bey verschiedenen Tiefenmessungen auch untereinander abweichende was-serhöhen angenommen, so wird die Übersicht sehr erschwert, und man ist genöthigt,diese Reduction, um zu ihr zu gelangen, alsdann selbst zu machen.
Auch werden, nach diesem Vorschläge, alle höher, als der Null - runct des Pe-gels liegenden untiefen mit dem Zeichen (—) bemerht. So sehen wir z. b. aus Tab.5., dafs die Bank zunächst vor dem Kieshübel hey Erfelden mit — 3$, dann mit— 3, und endlich mit— 2 Fufs angedeutet ist. Das heifst, sie ragt zuerst 3f, dann5 und endlich 2 Eufs über dem Null - punete des bey dem Dorfe rrfelden stehendenpegels hervor, oder welches einerley ist, sie liegt auf 3-f > 3 und 2 rufs Erfelder
pegelhöhe.
So verschieden die Absichten sind, aus welchen man die liefen der Elüsse kennenmufs, eben so verschieden ist die Methode solcher Messungen. Soll z. b, der Inhalteines Breitenprofils berechnet werden, oder ist es nöthig die Ab - und Zunahme derProfile in verschiedenen stromarmen oder in verschiedenen Querschnitten zu erfah-ren; so mufs man auf der Karte den punct, wb die riefe gemessen wird, genau be-stimmen. Vielleicht dürfte also in diesem Falle folgende verfahrungsart den Absich-ten entsprechen. Zu einer solchen Operation wähle man eine strombahn, wo dieufer beynahe parallel sind, und wo der Hauptstromstrich , von dem 4 Q. das wichtigstegesagt ist, nicht beträchtlich von der Richtung der ufer abweicht. Wenn eine Messungder Art angestellt wird, um die Geschwindigkeit der rlufsmasse, und also auch ihrVolumen zu erfahren, so darf in solchen strombahnen das Bett nicht viele untiefen,enthalten, und die ufer dürfen keine widerströme erzeugen; mithin müssen in ihrauch keine Bauwerke weit hineingehen. Ein solches Lokal ist das vortheilhafteste , weiles einen regelmäfsigen Strom erwarten läfst. Hat man nun so eine reguläre Bahn,als diejenige, welche hier zur Erläuterung Tab. 3. rig. l. gewählt ist, gefunden, undnach einem grofsen Mafsstabe gezeichnet, so wird eine Hauptlinie A B, und mit ihr«ine zweyte D C parallel abgesteckt. In diesen Linien werden solche Stäbe I. II. III.u. s. w. in gleichen Entfernungen gesetzt, die man vom Flufse absehen kann. IhreHöhe richtet sich also nach den ufern und dem Terrain. Auf der Linie A B wird eineperpendikulaire Linie AD abgesteckt, Jetzt fährt man mit einem Schiffchen, das«in Ruder haben mufs, auf den Strom oberhalb der bestimmten Quer - Linie (Tiefen-
(*) So nennt man Basalte, die gegen linke! in dem alleine liegen, Siebe Tab. 7, das rrofil.