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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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digkeiten und zu der Berechnung der wassermenge dienen. Vorzüglich sollte das Ab-wägen solcher Profile deswegen bewerkstelligt werden, damit die Neigung der Ober-fläche, welche eine Folge von dem Abhange und der tage der Stromrinne ist, und dieeinem sehr wesentlichen Einfiufs auf die Abwechslung der Geschwindigkeit hat, mitmit eben dieser Abwechslung der Geschwindigkeiten verglichen werden könnte, so wiees auch, zu einer genauem Berechnung der Profile führen würde.

Diese in Hinsicht der Wissenschaft vorzunehmenden Messungen müfsten ebenfallsbey mehreren wasserständen wiederholt werden, um daraus zu erfahren, in wie fernder hohe oder niedrigä Stand des Stromes einen Einfiufs auf die. Senkung von dessenOberfläche hat.

$. 115. Nachdem die Nützlichkeit und Nothwendigkeit des Nivellirens gezeigtist; so wird es wohl die natürlichste Ordnung seyn, ein Instrument zu beschreiben,mit welchem der verlangte zweck zum sichersten erreicht werden kann,

-Dasjenige, welches von allen bisher bekannt gewordenen, zum Gebrauche ambequemsten zu seyn scheint, ist von dem sehr geschickten Hofmechanikus Schröderin Gotha angegeben und verfertigt, und von mir angekauft worden, Es ist Fig. i.Tab. 19. so dargestellt, dafs die Zeichnung genau um die Hälfte kleiner, als dasselbeist , wornach also die Gröfsen aller einzelnen Theile ausgemessen werden können.

A A (Fig. 1.) ist eine, aus einem stücke gegossene, messingene Röhre. In b be-findet sich das convexe objectiv, das durch die zur Seite angebrachte schraube democular-Glase in a für Kurzsichtige etwas näher gerückt, oder auch für Fernsichtigere,etwas mehr davon entfernt werden kann. Das ebenfalls convexe ocular-Glas in asitzt in einer kleinen, besondem RÖhre, die aus dem, an der gröfsern Röhre, ange-schraubten, unbeweglichen Ansätze f f, gleichfalls nach der Beschaffenheit der Augen,herausgezogen werden kann. Beyde, das ocular - und auch das objectiv-Glas, kön-nen durch kleine messingene cappseln gegen das Eindringen des Staubes geschütztwerden. An dem einem Ende der Röhre a a, nach dem Oculare zu befindet sich einGlas, worin zwey Durchmesser, senkrecht auf einander geätzt sind. Dieses Glas kanndurch kleine schrauben, wovon eine in c zu sehen ist. genau gerichtet werden. Un-ten an dieser RÖhre ist, vermittelst c c und d d (die durch kleine platten und schrau-ben an dieselbe befestigt sind) eine kleine messingene RÖhre b b, und in dieser wie-der ein gläserner cylinder, so angebracht, dafs die messingene Röhre durch eineschraube e um das, am andern Ende befindliche Gewinde gedrehet werden kann. Dergläserne cylinder, e e, ist von der messingernen RÖhre b b ganz bedeckt, einen Theilausgenommen, welchen man, durch eine in diese RÖhre angebrachten oeffnung e esieht. Der an beyden Enden hermetisch verschlossene cylinder ist beynahe ganz mitWeingeist, und der übrige kleinere Theil mit Luft angefüllt. Die messingene RÖhreB b mufs, vermittelst der schrauben d d und e, so gestellt werden, dafs die optischeAxe des Fernrohrs horizontal ist, wenn die äufsersten Enden der in den gläsernen cy-

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