Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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singenes Futteral, an das die schraube r r befestigt ist; das andere Ende der Schraubegeht durch eine Schraubenmutter x, die durch eine platte y unten an die Scheibe nfest gemacht ist, und wodurch dieses Futteral näher und ferne von m m gestellt wirdDie platte y theilt sich der ränge nach in zwey, nach Art der Schwalbenschwänze, aus-geschnittenen Arme, zwischen denen eine schmale Fortsetzung des Futterals p aus - undein geschoben werden kann. Dieses Futteral umschliefst einen Theil einer schraubeohne Ende, die durch ihre an beyden Seiten dieses Futterals hervorstehende Endenq gedreht werden bann. War dieses Futteral p, bey der ungefähren Stellung desRohrs nach dem Gegenstände, den man betrachten will, von m m entfernt, so wirdes jetzt vermittelst r r hinangeschraubt, wo alsdann die schraube ohne Ende in diegezähnten Ausschnitte, der scheibe m m, oder eigentlich des kurzen cylinders m m,auf seiner krummen Fläche, eingreift, wodurch alsdann die Richtung des Rohres fest-gestellt, dann aber die feinere horizontale Bewegung, vermittelst des Drehens derschraube ohne Ende in q, bewerkstelliget wird. Dieses Instrument Anfangs horizontalzu stellen geschieht durch vier, ins Kreuz gegen einander überstehende schraubent t, die sich in die platte v v und in das Stativ n r weiter herausheben uud hineinschrauben lassen. Sie stofsen an die von ihnen getragene platte- n n und heben da-durch das ganze Instrument um die Nufs P, je nachdem es die Horizontalstellung er-fordert. Die genaueste Stellung in eine horizontale Lage, wenn man es nicht mittelstden schrauben leicht sollte erreichen können, kann durch die Micrometer r schraubel l rig. 1. geschehen; womit auch die vertical-Bewegung bewerkstelliget wird, wennman das Rohr unter einem gewissen nicht zu grofsen Winkel, gegen den Horizimtneigen will,

$• 116 . Um diefs Instrument zu rectificiren, das ist den unter c liegenden punctwo sich die beyden Querschnitte kreuzen, in die Axe des Fernrohres a a auchdann zu bringen, wenn das Instrument in seinen Theilen nicht genau rectificirt, folg-lich die Axe des Fernrohres nicht mit der Luftblase oder der Libelle b b parallel ist,spanne man in einiger Entfernung, etwa 300 bis 400 Fufs, einen Bogen weifses Pa-pier auf eine wand odor Tafel, und lasse durch jemand den punct bemerken, der ge-rade auf den Durchschnitt der beyden Querfäden fällt. Diesen punct bezeichne manmitisro. l.; hierauf drehe man die Rohre a a QO Grad um ihre Axe, und lasse den punctno. 2 » wieder bemerken, der alsdann mit diesem striche überein kömmt; so macheman es auch bey der Umdrehung von 180° und 270°, wodurch man die punct?no. 3 . und no. 4. bekömmt. Hierauf ziehe man Linien von no. 1. zu no. 3. und vonwo. 2 , zu no. 4, bemerke den punct, in welchem diese beyden Linien sich schneiden undstelle die Kreuzfäden vermittelst den schrauben bey c so, dafs ihr Durchschnitt, beyunveränderter Lage des Rohres, auf den der Linien auf dem Papiere, fällt. Zur Si-cherheit wiederhole man diefs verfahren, und wo etwa gefehlt seyn möchte, helfeman nach, bis der Punct bey der ganzen Umdrehung des Rohrs, sich nicht mehr ver-