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ändert. Wäre diefs aber gar nicht zu erreichen, welches man gleich dadurch erken-nen kann, dafs die puncte no. 1, 2, 3, 4. bey einem genauen verfahren nicht ineinen Quadrant zu liegen kommen, so muß der Fehler an dem Rohre liegen, indemdasselbe an jenen aufliegenden stellen nicht ganz rund ist, und alsdann mufs demaachgeholfen werden.
Der Beweis dieses Verfahrens ist dieser: a (Fig. 3. Tab. IQ.) sey die Axe desRohrs; b* der schnitt der beyden Querfäden in der ersten Lage; so wird dieser pu neti> 1 einen Zirkel um a beschreiben, der in der zweyten Lage in b 2 , in der dritten inb 3 , und in der vierten Lage in b 4 , und also jedesmahl um einen Quadranten desZirkels von der vorigen Lage entfernt seyn wird. Der Durchschnitt der beiden Durch-messer b 2 b 4 und b x b 3 ist in a, oder in der Axe des Rohrs.
Die zweyte Berichtigung, die Libell parallel mit der Axe des Fernrohres zu stel-len, lafst sich am besten, bey stillem heiteren Wetter, an einem etwas grofsen stillstehenden Wasser verrichten, bey dem man nämlich versichert seyn kann, dafs des-sen Oberfläche wirklich horizontal ist. Man schlage zu dem Ende an einem orte, vonwo aus visirt werden soll, sowohl, als auch da, wohin man visiren will, einen klei-nen pfähl, der oben recht platt ist, dergestalt in das Wasser, dafs seine obere plattegenau in der Oberfläche des Wassers ist. Die wasserwage stelle man nun so, dafsdie Höhe der Axe des Fernrohrs über diesem pfähle, oder über der Oberfläche desWassers, genau gemessen werden könne. Diese Hohe 4- der Hohe — a, die auf die„ser Distanz wegen der Krümmung der Erde entsteht, werden an einem pfähl bemerkt,der senkrecht auf dem andern im wasser eingeschlagenen kleinen pfähl gehalten wird.Man richte nun das Rohr so, dafs dieser auf dem aufrecht gehaltenen pfähl bemerktepunct genau in den Querschnitt der beyden Kreuzfäden bey c (Fig. 1.) kömmt. Hatman dieses, d. h. ist das Fernrohr wirklich horizontal, so stelle man auch die Libelldurch die schraube d d und f, dafs die Luftblase die bestimmte Lage einnimmt. DaWo aber ein solches stillstehendes wasser nicht vorhanden ist, mufs man sich einesändern Mittels zu dieser Berichtigung bedienen. Man stelle die Libelle beiläufig mitdem Rohre parallel, und richte hierauf das Rohr so, dafs die Luftblase die bestimmt©Bage annimmt. Hierauf nehme man das Rohr heraus, und lege es so, dafs b in a unda in b kommt. Bleibt die Blase unveränderlich stehen, so hat man es getroffen; istaber diefs nicht, so stelle man, bey unveränderter Lage des Rohres, durch e, unddurch die schraube d d die Libell auf die weise, dafs die Luftblase den halben Durch-schlag, den sie bey der umlegung gemacht hat, wieder zurück weicht. Ist die Libellvollkommen, d. h. macht sie bey einer m fachen Neigung auch die m fache Abwei-chung von der ersten Lage, als bey einer einfachen Neigung gegen den Horizont,W»d hat man die iheilung des Ausschlages der Luftblase so genan in zwey Hälfteniheilen können: so ist das Instrument berichtiget. Man überzeugt sich hievon, wenn