Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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den Winkel m n l und k n s sich gleich seyn müssen, so war für die EntfernungiC n = x des brechenden punctes N

31: 16 — x: 47° — x. 47 x == 31, 47° oder x = 31 Grad.

Eine Schwierigkeit anderer Art verursacht bey dem idvelliren die zitternde Bewe-gung der Luft bey starkem Sonnenscheine, welches besonders über dem wasser statthat, wodurch die Bilder in dem Rohre eben eine solche zitternde Bewegung anneh-men. Diefs mag, gröfsten Theils wenigstens, von der Auflösung des wassers, das in 1eämpfe aufsteigt, herrühren. Eben diese Erscheinung macht es nothwendig, dafs dieVisir-Tafeln roth und schwarz und nicht weifs und schwarz angestrichen seyn müs-sen. Die Erfahrung hat mir gelehrt, dafs längs Flüssen, wenn die sonne auf denWasserspiegel scheint, das weifse sehr täuscht.

Endlich mufs ich noch bemerken: dafs das vorne beschriebene schrödersche In-strument dem von chezy angegebenen und bey dem Ingenieur - corps des Brücken-rind Chausseebaues in Frankreich im Gebrauch seyenden Niveau vorzuziehen sey,dessen sich der Kenner überzeugen wird, wenn er in dem Tratte' de Topographie et deNivellement par puissant p, 225. die Beschreibung des letztem liest.

121. Jetzt kehre ich zur praktischen Anleitung des Nivellirens aus der Mittenach zweyen Visitationen zurück. Man verfahre dabey folgendermassen: l) stelleman das Instrument von der ersten visirtafel in solcher Entfernung, a) dafs von dem-selben ab, der bey dieser Tafel stehende Gehülfe, die Zeichen, welche ihm von demmit dem Instrumente beschäftigten Ingenieure gemacht werden, um die Tafel höheroder niedriger an dem in Schuhen, zollen und Linien eingetheilten stabe (§. 117.)zu schieben, deutlich erkennen kann, und b) dafs dieser Letztere durch das Fern-rohr, oder bey Instrumenten, die keine Fernröhre haben, mit blofsen Augen, dieauf der visirtafel roth und schwarz angestrichenen Felder bestimmt zu unterscheidenvermag (*). 2) Das so pla£irte Instrument wird nun vermittelst seines statifs bey-

läufig horizontal gestellt, und die die Füfse desselben haltenden schrauben fest an-geschraubt, damit diese FÜfse dem Instrument einen sichern stand gehen. Wo manalso über einen festen Stand nicht zulassenden Moorboden nivellirt, mufs eine Fa-schinen - und Bretter - unterläge gemacht werden. 3) Jetzt wird das Instrument aufdie (s. 160.) beschriebene weise, wenn es nach dem Objekte, d. i. nach der rück-wärts stehenden visirtafel gerichtet ist, genau wagrecht gestellt und die Mitte dieserTafel in die Axe des Fernrohres dadurch gebracht, dafs man den bey ihm stehen-den Gehiilfen die Zeichen zu ihrer Auf - und Niederschiebung gieht. 4) Ist auf dieseweise die visirtafel gestellt, so schreibt der Gehülfe die Hohe von dem Boden oderdem runcte, dessen Lage man gegen einen andern punct abwägen will, bis zur Mitte

(0 -Auf kurzen Entfernungen kann der Ingenieur mit dem Niveau, wenn es ein selir gutes achromati-sches remrohr hat, die zahlen am visirsiabc ableseu, folglich in sein Journal gleich einackreiben, ohne«ich auf den, bey der visirtafel, stehenden oeluilfen zu ver.asseu.