Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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der rafel ec Fig. 1. Tab. 5. in sein Journal, nämlich”in die colonne: Rückwärts. 5) Jetztdreht der Ingenieur das Niveau nach der vorwärts stehenden visirtafel, giebt dem dabey ge-stellten Gehülfen das Zeichen zur Stellung der Tafel, bis ihr Abschnitt e e in die Axe desFernrohres fallt. Dieser schraubt die Tafel (a) an den visirstab, die über den lö-chern Boden in einer mit einer iu diesen Boden gestecten Spitze versehenen Hülseruht, und mifst die Hohe von der Oberfläche dieser Hülse (s. 1Ö2.) bis zum Abschnittder Tafel, welches ivtaafs er in die mit: vorwärts bezeichnete colonne seines Jour-nals einträgt. 6) Da die visirtafeln, welche zuerst vorwärts dem Instrumente stand,bey der zweyten Operation rückwärts demselben zu stehen kömmt, so mufs ihr yi-sirstab bey dieser letztem Operation genau über den Boden so hoch gestellt werden,als er bey der ersten Operation stand. Dazu dient nun die mit einer eisernen, inden Boden einzuschlagenden Spitze versehene Kapsel oder Hiiise. Statt derselbenkann man auch nur ein hölzernes pfählchen in den Boden schlagen, oder einen plat-ten stein unterlegen lassen, und darauf den yisirstab stellen. Ist der Boden hart,so wird der visirstab unmittelbar darauf gestellt. 7) Während der Ingenieur mit derNivellirung nach der vorwärts stehenden Tafel beschäftigt ist, kömmt der bey derrückwärts gestandenen visirtafel beschäftigt gewesene Gehülfe zu ihm, und der dieobservirte Hohe ihm angiebt, welche er in sein Journal in die colonne : rückwärtseinträgt, ß) Jetzt nimmt der Ingeniexir sein Niveau von dem standpuncte, giebt eseinem Arbeiter, mit dem er zur vorwärtsstehenden visirtafel b geht, um auch diedaran bezeichnete Hohe in sein Journal in der Rubrik: vorwärts, einzuschreiben. C)Der Ingenieur geht etwa 500 Fufs weiter, oder soweit als es das Local und die Gütedes Instrumentes zuläfst, stellt das Niveau auf und visirt nach der in (b), also jetztrückwärts stehenden visirtafel, läfst dieselbe wie oben gezeigt ist, richten', danndie Hohe bis zur Mittellinie der Tafel messen , und dieselbe in die colonne dös Jour-nals, die mit rückwärts bezeichnet ist, einschreiben, Auf diese weise wird hier dieerste Operation nach der vorwärts stehenden Visirtafel (c) wiederholt und so fortge-fahren, bis man zu demjenigen puncte gelangt, dessen Lage in Beziehung auf dieHorizontallinie zu dem Anfangspuncte, wobey das Nivelliren anfieng , bestimmt werdensollte. 10) Endlich addirt man alle aufgeschriebenen Hohen der colonne Rückwärts und alleHöhen der colonne vorwärts, zieht dann die kleinere Summe von der gröfsern ab, wosich das Gefäll ergibt: Sind z. b, die nöhen in der letzten colonne gröfser, als inder ersten, so liegt der Endpunct um dieses gröfsere Maafs niedriger, als der au-fangspunct. Diese Methode ist äufserst sicher, bequem und leicht; ja sie kann mitdem beschriebenen Instrumente dergestalt ausgeübt werden, dafs ein Ingenieur mitzwey Gehülfen und vier Arbeitern, wovon zwey die Kette zur Messung der Distanzenziehen, binnen 10 stunden eine Strecke von zwey stunden abzuwägen im Standeist. Hügelichte, Buschigte und Morast - Gegenden werden freylich die Operation ver-zögern, an er die uebung von einigen Tagen wird hinreichend seyn, um auch in