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fortzuschwimmen gehemmt ist, dessen oberer rbeil von dem daran stofsenden wasserumgebogen wird, und unter die Oberfläche sinkt, so mufs das obere Ende desselben ent-weder durch ein Brettchen, welches ihn, vom Wasser getragen, wenigstens so langeauf der oberflache hervorstehend oder sichtbar erhält, bis ihn der in einem Kahn nach-fahrende Beobachter aufziehen kann, gehen, oder man mufs den Stab an ein dünnesSchnürchen binden, welches, um es auf der Oberfläche des Wassers zu finden, mitseinem andern Ende eine schwimmende ko rk scheibe oder leichtes irolz hat. DieseVorrichtung ist dann nothwendig, wenn man die Tiefen in dem operations - Bezirknicht genau kennt und der stab zu lang ist.
Ein solcher stab wird mit der Geschwindigkeit des Wassers aus demselben Grun-de, wie alle schwimmenden Körper in der Oberfläche fortgehen. Wenn aber das Was-ser auf eine Tiefe, bis zu welcher der stab eingetaucht ist, nicht einerley Geschwin-digkeit haben sollte, so ist die Frage, mit welcher Geschwindigkeit alsdann derselbefortgehen werde. Man sieht leicht ein, dafs der stab, wenn er mit der gröfsten Ge-schwindigkeit , die an irgend einem puncte in seiner ganzen nage statt hat, fortge-hen sollte, mit seinem übrigen iheile das Wasser mit einer gewissen relativen Ge-schwindigkeit durcbschneiden müfste; dieses würde mit einer gewissen Kraft wider-
stehen, die zu überwinden ist, wozu aber in diesem Falle nirgends eine andere Kraftvorhanden ist. Die Geschwindigkeit der Stange mufs demnach geringer werden, alsdie gröfste Geschwindigkeit des Wassers in irgend einem puncte. Eben so würde daswasser die Stange mit einer relativen Geschwindigkeit stofsen und sie beschleunigen,wenn sie nur mit der kleinsten Geschwindigkeit fortgehen würde, welche das wasserin irgend einem puncte längs ihrer ganzen Länge hat, sie mufs also mit.einer sol-chen Geschwindigkeit fortgehen, dafs der Stofs des Wassers auf denjenigen rheil derStange, wo es schneller, als diese fliefst, eben so grofs ist, als der widerstand, dendas wasser gegen die Stange auf denjenigen iheil ihrer Länge leistet, wo sie die
Geschwindigkeit desselben übertrifft, folglich wird der Stab mit der mittleren Ge-
schwindigkeit schwimmen, so lange er die senkrechte Stellung hat.
Soll nun in einem regulären Flufsbezirke (der dazu zu wählen ist) die mittlereGeschwindigkeit verschiedener Längen - sectionen des Stromes gemessen werden, sonimmt man mehrere solche Stäbe, deren Eintauchungs - Länge, wegen den oben ange-führten umständen, nach den Tiefen des Stromes dergestalt bestimmt wird, dafs jederStab noch etwas über das rlufsbett fortschwimmen kann. Endlich ist, wenn mandie Messung zur Gewinnung der zeit in einem gleichen zeitraume anfangen will,auf jeden stab ein farbiges, mit einer Nummer zu bezeichnendes Fähnchen, das an ei-nem Drath befestiget ist, zu stellen; damit man die Stäbe unterscheiden und die zeit,worin sie den bezeichneten naum durchschwimmen, beobachten kann; unterhalb wel-chem Raum sie wieder aus dem ström genommen werden. Dafs aber weder diesesFähnchen noch die oben angezeigt $ Korkscheibe einen anmerkenswerthen Einflufs auf