Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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die Bewegung des Stabes haben bann, wird man hoffentlich nicht glauben, da einesxheils dergleichen Messungen bey stillem wetter gemacht, und andern iheils diescheibe mit der Geschwindigkeit der Oberfläche des Wassers fortschwimmt.

Mit zehn solchen Stäben habe ich im July und August 17Q7 in dem Rheine , vierStunden von Darmstadt, da wo Gustav Adolph im I. 1Ö31. diesen Flufs passirte undwo das ihm von den Schweden gesetzte Denkmal steht (siehe Tab. 3.) deswegen dieMessung angestellt, weil der Rhein hier eine reguläre Rahn hat. Die Dimensionen derStäbe waren:

l) Zwey runde Stäbe von 4 Fufs ränge und 1 f zoll im Durchmesser. 2) Zwey,gleichfalls runde Stäbe Qf Fufs lang, l§ zoll im Durchmesser. 5) Ein vierkantigerStab Q | rufs lang, 1 -J zoll ins Gevierte ;

4) ein runder stab, 6 Fufs lang, 3 zoll im Durchmesser;

5) — 14 — — 2 —

6 ) — 10 — — 2 —

7 ) — 18 — — 2 —-

8 ) — 20 — — 2 —

9 ) Eine kleine Korkscheibe (Schwimmer) um mit ihr die Geschwindigkeit in der Ober-fläche zu beobachten, war in rothem zeuge eingenäht, damit man sie in der Fernesehen könnte.

Die stabe waren alle mit guter oelfarbe angestrichen, damit sie nicht so leichtWasser einziehen sollten, welches ihr Gewicht vermehrt und sie also zum schwim-men so lange unbrauchbar gemacht haben würde, bis man aus dem vorne erwähntenSchuh einiges Eisen herausgenommen hätte.

Wie nun der Raum zwischen d g und c f, von tausend rheinländischen schuhen,in a b (Tab. 3- Fig. 1.) dergestallt abgesteckt worden war , dafs die Linie d g beynahesenkrecht auf die strombahn kam, und auf dieser Linie d g die Linien d c und a bgenau senkrecht gekommen waren, wurde in die Linie d c von d ab, alle fünfzig schuh,ein pfähl eingeschlagen. Die Linie a b lief in einer Entfernung von 70 Fufs mit d gparallel. Auf jener wurde von a aus bis j hundert Fufs abgesteckt, und nachher bis13. immer 50 Fufs. Alle diese puncte 1. 2. 3. u. s. w. wurden gleichfalls mit klei-nen Merkpfählen und bey der Operation mit Mefsfahnen oder langen Stäben bezeich-net. So konnte man also auf dem Strome durch abvisiren, die puncte wo die stabein das wasser gelassen werden mufsten, und diese Puncte, wo zugleich die Tiefen ge-messen wurden, in die harte eintragen.

Jetzt fuhr man mit einem nahn, worin sich die Stäbe und ein Anker oberhalbk, als dem platze, wo das Anker geworfen wurde, auf den Rhein , und um nur ausdrey Ankerpunkten k l m die ganze Operation bewerkstelligen zu können; so wurdedie Linie h l k auch auf dem Lande in f und m abgesteckt.