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ste Wasser einige schuh emporgestiegen, so wurden beyde prismatischen Faschinert-werke vermittelst einiger Spreitlagen, wovon die untere rage auf die Ausfüllung zuliegen kam, verbunden, So sind z. b. die beyden nribben 10. u. 11. Tab, 14- impannerdenschen canal aufgeführt worden.
$. 18Ö. Es ist hier der ort im Allgemeinen zu bemerken, dafs der Anfang einesjeden Faschinenbaues bey einem steilen und felsichten ufer oder bey Mauern und al-ten Holzwänden nicht anders gemacht werden könne, als dafs man grofse mit Stei-nen oder Kiesel gefüllte senkfaschinen, vor dieses natürlich oder künstlich feste ufer,in das wasser wirft, und zwar soviel solcher Faschinen übereinander, bis sie überdie Oberfläche des Wassers hervorragen. Auf diesem Körper kann man alsdann dieersten Ausschüsse, mittelst spickpfählen, befestigen. Diese Methode habe ich beyeinigen Bauten im Tyrol, bey Frankfurt am Mayn — vor den Brückenköpfen, und anvielen andern orten, anwenden lassen.
§. 187. Der sau der schöpf - oder separationswerke wird da, wo der Stromnicht sehr reifsend ist, und nur etwa mit einer Geschwindigkeit von 4 Schuh aufden Baukörper antreibt, eben so wie der sau der Kribben bewerkstelliget.
Auf diese weise hat er allerdings manche Schwierigkeiten, 'weil der auf den Grundsich gesetzte hintere Theil des Baukörpers die stromfaden theilt, welche die Ausschüs-se zu drehen trachten, und zugleich den Grund unter dem flott liegenden rheile fort-treibt , folglich die Tiefe vermehrt. Diese Methode erfordert also weit mehr Baumate-rial , als nothwendig seyn würde, wenn das Flufsbett keiner Ausspühlung ausgesetzt'wäre. Es ist daher die Methode mit dem ströme zu bauen, dieser Methode, nachwelcher gegen den ström gebaut wird, weit vorzuziehen. Will man also mit demStrome bauen, so mufs auf derjenigen stelle, wo das separationswerk mit seiner spi-tze zu liegen kommt, ein von dem Flufsbett bis zur Oberfläche des Wassers aufstei-gender Körper gemacht werden, auf welchen die erste Ausschufslage gelegt wird. Die-ses kann nun auf zweyerley weise geschehen. Entweder mittelst sinkstücken, derenconstruction nachher beschrieben werden soll, oder mit senkfaschinen. Das nieder-lassen von sinkstücken auf einen gewissen runct ist in einem heftigen Strom mitSchwierigkeiten verknüpft, indem der ström einen so grofsen Körper, der bis zumMoment des Sinkens flott gehalten werden mufs, folglich, wenn man auch das Aus-werfen des schweren Materials aus schiffen noch so sehr beschleunigt, mifslich ist,indem das sinkstück öfters weiter Strom abwärts getrieben wird, als der Anfang desSeparationswerkes gelegt werden soll. Ja! der Strom kann es drehen, und aus derRichtungslinie selbst führen , wie dieses die Erfahrung bey der Fischbacher Enclavi-rüng, die ich im nächsten Kapitel beschreiben werde, bewiesen hat. Der Bauinspec-tor Funke führt-dn seinen ueyträgen zur Wasserbaukunst einen ähnlichen Vorfall, derihm widerfahren ist, an. Um diesen Nächtheil zu entfernen, lasse man da, wodas sinkstück niederfallen soll, sowohl stromabwärts, als seitwärts einige pfähle ein-
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