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rammen, zwischen denen also das 'sinkstück niederfallen mufs. Bey einer bedeuten-den riefe wird man genüthigt seyn, mehrere sinkstücke niederzulassen. Das sicher-ste und mindest kostbarste Mittel ist aber immer mehrere senkfaschinen auf vor An-ker liegenden grofsen rlufsfahrzengen, Prahmen, oder auf Flossen, zu verfertigen,und diese senkfaschinen in den ström zu stürzen. Auf die prahmen oder rlofse wer-den grofse Rundhölzer gelegt, über welche zuerst auf zwey rufs Abstand lange wip-penbände aüsgebrcitet werden, über dieselegt man Reisholz , worauf die aus steinoder niese! bestehende Füllmasse der senkfaschinen geworfen wird ; darüber werdenabermals Reiser gelegt , und jetzt ziehen die Arbeiter die wippenbände so zusammen,wie dic'fs im 180. §. angegeben ist. Dann werden die unterlaghölzer oder nebel indie uöhe gewuchtet, und die senkfaschinen stürzen in den Strom. So werden alsodie senkfaschinen verfertigt, und mehrere übereinander ins wasser geworfen, bis dieehern die Oberfläche des Stromes erreicht haben, und der Anfang des Separationswer-kes mit Ausschufslagen gemacht werden kann.
Die senkfaschinen müssen auch auf die Enden solcher Bauwerke, mit denen mandie Flufsarme nicht gänzlich zuschliefst, <§. 174 ., befestigt, dann überdiefs mit .wip-pen überzogen, und mit steinen beschwert werden, damit der durch die oeffnungziehende Strom die zwo Enden der laschinenbaue nicht unterwasche und beschädige.Die mit steinen gefüllten senkfaschinen drücken nämlich den Faschinenkörper aufdas Bett des Flusses, vermehren also die Stabilität des Bauwerkes. Ja, wenn diesesauch eine unterspühlung seiner vordem Grundlage erfährt, so kann es doch nichtzerstört werden, sondern es senkt sich in die Tiefe hinab. Diese Methode habe ichbey der norrection des Donauflufses unterhalb Lauingen angewendet. -
§. 188. Die Methode: mit Senkfaschinen den Änfangspunct eines Faschinenbauesim Strome zu bilden, ist vorzüglich daselbst sehr anzurathen, wo man ein separa-tionswerk über eine in einem Flufsaste die schiflfahrt verhindernde Sandbank bauen,folglich da, wo man nachher, wenn diese Sandbank durch die Beschränkung der Mün-dung dieses Flufsastes fortgetrieben ist, die Wurzel des separationswerkes legen soll,und wo auf dieser stelle noch eine zur Schiffahrt genugsam tiefe Rinne erhalten wer-den mufs. Ein Fall, der bey dem grofsen zwischen der waal und dem pannerden-schen Kanal, gelegten separationswerke a a Tab. 24. Fig. 3 . statt fand. Daselbst mufs-te nämlich zwischen a und f ein Fahrwasser für die in den rannerdenschen Kanal hin-ein gehenden schüfe offen gehalten werden. Hier hätte man also die Methode mitdem ström zu bauen füglich anwenden mögen.
Bey der Verfertigung des Kopfes der Separations werke, Fig. 12. Tab. b. , mufsaber der Werkmeister mit vorzüglicher Vorsicht verfahren, defshalb auf die sinzieh-und spreitlagen, die wippen, nur auf einen schuh Abstand, und zwar in derjenigenRundung, die dem Kopfe gegeben werden soll, legen; diese wippen aber so lang, alsmöglich machen, damit sie die Festigkeit des Baukörpers formiren. Wo der Eisgang