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virung darauf geworfene Strom das nett, in der nähe des nleswerkes, nicht sehr vertie-fen könne; fahre dann mit der Enclavirung k f 1 dergestalt fort, dafs sie sich andem Kopfe des Schöpfwerkes k b anlehnt, und verbinde endlich beyde werke nachArt des im 183. $. gelehrten Faschinenbaues. Diefs ist die sicherste, bequemste und min-dest kostbarste Methode, zur zudämmung grofser Flufsarme! Eben diese Regel, mitdem von oben Strom abwärts zu bauenden Enclavirungswerke, dem Schöpfwerke vor-beyzugehen, mufs auch daselbst angewindet werden, wo man einen Flufsarm miteinem Faschinenbau nicht gänzlich abschliefst, sondern noch eine oeffnung läfst, g. 174.Es mufs nämlich dasjenige Faschinenbauwerk, welches den Strom dem Durchsticheoder dem künftigen Flufsarme zuwerfen soll, mit seinem Ende in solcher Richtuug ge-legt werden, welche nicht auf das gegenüberliegende Schöpfwerk, sondern oberhalbvor demselben vorbeygehen würde, wenn man es fortsetzen wollte. Eine Maafsregel,die ich auch bey der, zwischen Lauingen und Dillingen gemachten Korrection Tab. e.mit dem befsten Erfolge angewendet habe.
Da ich bis jetzt 32 Enclavirungen an dem Rheine, der Donau, der Iller , demLech , der Isar und dem Inn ausführte, so kann ich bestimmt versichern, dafs wennman diese aus der Erfahrung abgeleiteten Maximen befolgt, und den Faschinenbau,so wie ich es in den vorletzten §. $. gelehrt habe, in Anwendung bringt, seinen zweckerreichen werde.
§. 1Q1. Als Erläuterung will ich also die Ausführung einer der gröfsten zukrib-bungen, die je an Flüssen gemacht worden sind, beschreiben. Es ist die von mirim Jahre I7Q0 ausgeführte Enclavirung des Hauptarmes vom Rhein bey dem oberhalbden siebenbergen liegenden Dorfe Honneff. Siehe xab. 4. Man sehe diese Gegend auchauf der von mir aufgenommenen topographischen Karte des iicrzogthums Berg, dieich in vier Blättern (grande aigle Format) habe stechen lassen.
Als die grofse Kribbe von a bis h, 4f Schuh über den niedrigsten wasserstand,auf 1008,schuh Länge, am 28. April 1790, aufgeführt war, fand ich die Anlage des Se-parationswerkes oder Anschlufskopfes b , an der obern spitze des Grafenwehrts, noth-wendig, weil sonst diese Insel vom Strome fortgeführt worden wäre, je näher ihrdieses Enclavirungs - werk a. b. kam. Vor dem Grafenwehrt lag eine grosse Sandbankd. b. die vom eingeengten Strome fortgeführt wurde, und der zwischen d. q. Fig. 3., alsdie zukribbung bis d genommen war, eine Tiefe von 36 schuh da auswühlte, wo die Sand-bank vorher gelegen hatte. Nachdem dieselbe vom Strome fortgerissen war, dem ich sierreis geben mufste, um dem Baue selbst eine gröfsere stärke, durch die Gröfse seiner Masse,zu verschaffen, und andern c Theils des durch die zuschlufs - oeffnung fallenden Stromesvon dem ufer oberhalb n abzuhalten, so legte sich der Anschlufskopf von m b nach derLage qs Fig. 3.; beschützte die Insel, bildete also einen festen runct, gegen welchenan, gearbeitet werden konnte.